Erkrath: Erkrath: Publikum inspiriert zu Höchstleistung

Erkrath: Erkrath: Publikum inspiriert zu Höchstleistung

Der Frauenchor Erkrath und der MGV Sängerbund gaben ein gemeinsames Konzert in der Stadthalle.

3. Advent in der Erkrather Stadthalle, der Termin steht seit Monaten im Kalender der Erkrather Chorfreunde - fast so wie Weihnachten. Die Erwartungen sind groß, für den Frauenchor Erkrath und den MGV Sängerbund eine immer wiederkehrende Herausforderung.

Für Elisabeth Fleger, die passionierte Chorleiterin beider Chöre, bedeutet das Weihnachtskonzert viel. Sie motiviert und fordert ihre Sänger zu großen Leistungen heraus. Tatsächlich schafften es die Chöre, mit großer Begeisterung und Hingabe zu singen, eine zauberhafte Adventsatmosphäre zu erzeugen sowie auch Gastgeber zu sein für die Gastsängerin Xenia von Randow und den Kinder- und Jugendchor der Akademie für Chor und Musiktheater Düsseldorf. Die junge Sängerin mit weichem Sopran hat unter anderem Opernerfahrung in Osnabrück und bei den Schlossfestspielen in Zwingenberg.

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Sie sang in Erkrath nicht nur ihre eigenen Weihnachtslieder, sondern sprang auch mit Liedvorträgen ein, die für die Sopranistin Linda Babiak vorgesehen waren. Linda, die seit mehr als zehn Jahren zur Frauenchor-Familie gehört, hat in diesem Jahr in den USA geheiratet und durfte aufgrund von amerikanischen Ausreise-Bestimmungen nicht nach Deutschland reisen. Bis zuletzt hatte Monika Krüger, die Frauenchor-Vorsitzende gehofft, dass Linda doch noch in Erkrath singen dürfte. Auch Lindas Familie war zum Konzert nach Erkrath gekommen; traurig, dass sie in diesem Jahr auf ihre Linda verzichten müssen. Zur musizierenden Erkrather Chor-Familie sind schon Mathias Baumeister am Klavier und Gabriele Ibe-Beer an der Querflöte zu rechnen.

Ihre harmonisch dargebotene und zuverlässige Begleitung rundete die Gesangsvorträge musikalisch ab und gab Chorleiterin und Chören wertvolle Unterstützung. Höhepunkt des Adventskonzert-Abends aber war der Kinder- und Jugendchor aus Düsseldorf. Unter der Leitung von Justine Wanat sangen die fünf- bis 19-Jährigen eindrucksvoll rein, selbstsicher und auch routiniert. Kein Wunder, denn bereits können sie auf Chorerfahrung in der Rheinoper und bei vielen Konzerten zurückblicken. Seine eigene Choreografin - Victoria Wohlleber - brachte der Chor mit. Der Jingle Bell Rock wurde tänzerisch gekonnt und mit Spielfreude vorgetragen und begeisterte das Publikum. Am Klavier wurde der Chor begleitet von Iskra Ognyanova - drei Frauen, die den jungen Sängern Freude am Musizieren vermitteln. Auch Soli sangen die jungen Stimmen, stellvertretend dafür sei Maria Shebzukhova, 14, genannt, die durch eine klare und schon volumenreiche Stimme beeindruckte. "Wir spüren die Atmosphäre ", sagte Elisabeth Fleger, "und das inspiriert uns zu Höchstleistungen."

(gund)