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Erkrath: Mit 2,3 Promille war am ersten Kreisverkehr Schluss

Blaulicht in Erkrath : Mit 2,3 Promille war am ersten Kreisverkehr Schluss

Mit mehr als 2,3 Promille Alkohol hat die Polizei in Erkrath am frühen Morgen einen Autofahrer erwischt. Er konnte nicht mehr weglaufen.

Lautes Gröhlen weckte die Anwohner des Hans-Sachs-Wegs am sehr frühen Sonntagmorgen: Gegen 4.40 Uhr zogen offenbar betrunkene Männer in Hochdahl um die Häuser. Als die Anwohner nach den Ruhestörern schauten, sahen zwei Betrunkene. Die Männer versuchten, unfallfrei einen geparkten Ford-Transit zu besteigen. Dabei beschädigte einer von ihnen mit der Fahrertür einen gleich daneben geparkten Wagen. Dann fuhr der Ford davon, in sehr langsamer Fahrweise, so die Augenzeugen. Sie alarmierten die Polizei und konnten dabei das Fahrzeug und dessen Fahrer, immerhin ein mutmaßlicher Unfallflüchtiger, genauer beschreiben.

Die Erkrather Polizei konnte den gesuchten weißen Ford nur wenige Augenblicke später auf der Beckhauser Straße antreffen. Dort stand das Fahrzeug des Geflüchteten mit einem platten Reifen. In einem nahen Kreisverkehr war der Fahrer über den Bordstein geholpert; dabei platzte der Reifen. Als der Transit-Fahrer die Polizei sah, versuchte er, wegzulaufen. Das hatte in seinem Zustand allerdings keine Aussicht auf Erfolg. Der Mann wurde ergriffen, überprüft; ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von mehr als 2,3 Promille (1,18 mg/l).

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Die Erkrather Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Unfallflucht und Trunkenheitsfahrt gegen den 25-jährigen Ford-Fahrer aus Wuppertal ein. Ein Arzt entnahm eine Blutprobe. Der Führerschein des Beschuldigten konnte nicht sichergestellt werden, da er keinen mitführte. Jedes weitere Führen führerscheinpflichtiger Kraftfahrzeuge wurde dem 25-Jährigen ausdrücklich untersagt.

(dne)