Service-Club hat gewählt Rotary Club Neandertal hat einen neuen Präsidenten

Erkrath · Michael Oliver Flüß hat aber gleich bei Amtsantritt bekannt gegeben, die Schwerpunkte seines Vorgängers weiterhin auf der Agenda zu haben und zum Beispiel den Verein „Du-Ich-Wir“ zu unterstützen.

Rotary-Präsident Michael Oliver Flüß mit eigenen Bildern bei der Neanderland Art 2020.

Rotary-Präsident Michael Oliver Flüß mit eigenen Bildern bei der Neanderland Art 2020.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

(RP) Turnusmäßiger Wechsel an der Spitze des Rotary Clubs Neandertal: Für Bernd ter Glane hat Michael Oliver Flüß das Amt des Präsidenten übernommen. Bei seinem Amtsantritt hat Flüß gleich bekannt gegeben, die Schwerpunkte der Arbeit ter Glanes auch auf seine Agenda zu setzen.

Dazu zählt unter anderem die finanzielle Unterstützung der vom Erkrather Verein „Du-Ich-Wir“ in Schulen angebotenen Ankommenskurse als zusätzliches Förderangebot der Schulen im Kreis Mettmann. In diesen Kursen soll den Kindern neben der deutschen Sprache auch die Kultur des Landes spielerisch nähergebracht werden. Die Finanzierung konnte bis zum Ende des Jahres 2023 sichergestellt werden.

Als „Leuchtturmprojekt“ will Flüß ein Ermutigungsprojekt für krebskranke Kinder aufsetzen. Dies soll in Zusammenarbeit mit der Hildener Stiftung „It’s for Kids“ geschehen. Die Stiftung setzt sich mit ihren Kooperationspartnern über Spendengelder für benachteiligte Kinder ein. Ein weiterer Schwerpunkt werden die seit vielen Jahren vom Club Neandertal angebotenen Berufswahlgespräche sein, die sich mittlerweile in Sachen berufliche Orientierung zu einem Markenzeichen in der Region entwickelt haben. Auch die finanzielle Unterstützung der Tafel soll unter dem neuen Präsidenten fortgesetzt werden.

Michael Oliver Flüß ist seit vielen Jahren Mitglied im Club Neandertal. Der 57-jährige Familienvater ist beruflich sozusagen auf zwei Beinen unterwegs. Er studierte Medizin in Bochum und Essen mit den Schwerpunkten Radiologie und Nuklearmedizin, in Essen und Düsseldorf aber auch Malerei und Philosophie. Heute ist Flüß Gesellschafter des Röntgeninstituts Düsseldorf. Parallel zu seiner medizinischen Arbeit widmet er sich seit 1992 der Malerei. Bilder von ihm waren und sind in zahlreichen Ausstellungen zu sehen und Bestandteil privater und öffentlicher Sammlungen.

Der Rotary Club Neandertal wurde 1990 gegründet, hat rund 50 Mitglieder und engagiert sich in vielen lokalen wie internationalen sozialen Projekten, derzeit besonders stark für Integrations- und Sprachkurse für Flüchtlingskinder im gesamten Kreis Mettmann, die Tafeln in Erkrath und Hilden sowie einem Kinderdorf in Peru. Rotary bedeutet: Freundschaft nach innen, Hilfe nach außen.

Kontakt über https://neandertal.rotary.de

(RP/hup)