Erkrath Klezmer-Klänge in Heilig Geist

Erkrath · Der Spendentopf des Konzerts geht an das Franziskus-Hospiz.

 Unter der Leitung von Ulrich von der Linde (Klarinette, Bassklarinette, Saxophon) spielten Lioba Siefen (Klarinette) und Hartmut Magon (Akkordeon, Gitarre, Bass). Elisabeth Verhoeven rezitierte. Am Klavier spielte Sabine Jachmann von der katholischen Kirchengemeinde Hochdahl. Annika Wagner (Gesang, Gitarre) begleitete die Band.

Unter der Leitung von Ulrich von der Linde (Klarinette, Bassklarinette, Saxophon) spielten Lioba Siefen (Klarinette) und Hartmut Magon (Akkordeon, Gitarre, Bass). Elisabeth Verhoeven rezitierte. Am Klavier spielte Sabine Jachmann von der katholischen Kirchengemeinde Hochdahl. Annika Wagner (Gesang, Gitarre) begleitete die Band.

Foto: RP/Evangelische Kirchengemeinde

Prallvoll gefüllt war die katholische Heilig Geist Kirche an diesem Abend in Sandheide. Eingeladen hatte der Freundeskreis des Vereins Franziskus-Hospiz – und zwar schon zum 13. Mal. Das Klezmer-Konzert stand diesmal unter dem Motto „Klez & More: Erinnerungen“. Organisiert hat das Benefiz-Konzert Gerd Verhoeven, ehemals Pfarrer in Hochdahl.

Der gesamte Spendentopf, der am Ende des Konzerts eingesammelt wird, geht an das Franziskus-Hospiz. Und Vereinsvorsitzender Christoph Herwald konnte bei seiner Begrüßung der Zuhörer mitteilen, dass durch dieses Konzert im Jahr 2018 insgesamt 2800 Euro gespendet wurden.

Ungebrochen ist die Attraktion dieses besonderen Konzert-Programms. Unter der Leitung von Ulrich von der Linde (Klarinette, Bassklarinette, Saxophon) spielten Lioba Siefen (Klarinette) und Hartmut Magon (Akkordeon, Gitarre, Bass). Am Klavier spielte Sabine Jachmann von der katholischen Kirchengemeinde Hochdahl. Annika Wagner (Gesang, Gitarre) begleitete die Band. Alle musizierten, sangen, moderierten mit einer ansteckenden Freude. Aber nicht nur das: Sie spielten und sangen auf höchstem Niveau.

Das Ungewöhnliche an diesen Konzerten aber sind auf jeden Fall immer die Lesungen der Rezitatorin Elisabeth Verhoeven. Im Berufsleben ist sie freie Sprecherin und Moderatorin beim WDR (Köln) und beim SWR (Mainz) in Hörfunk und Fernsehen. Und mit dem Organisator Gerd Verhoeven ist sie verwandtschaftlich verbunden.

Zum Thema Erinnerungen hat sie sich Texte von Tucholsky über Brecht, Domin bis Kästner einfallen lassen. Und am Ende des Konzerts las sie als Zugabe noch das Fontane-Gedicht „John Maynard“, quasi als Erinnerung an die eigene Schulzeit.

Die Klezmer-Band spielte traditionelle Weisen der jiddischen Musikliteratur wie etwa das „Ocha Kandelikas“, das zum Hanuka-Fest gesungen wird. Aber auf diese Musik beschränkte sich die Band nicht. So wurde das Programm aufgelockert durch Schumanns „Fantasiestücke“ für Klarinette und Klavier oder das absolute Erinnerungslied „Those were the days, my love“.

Im kommenden Jahr werde das 25-jährige Bestehen des Hochdahler Franziskus-Hospizes gefeiert, sagte Vereinsvorsitzender Christoph Hewald. Da seien Renovierungen und Verschönerungen dringend nötig – und dafür werden die Spendengelder verwendet. Und zu diesem Zweck veranstaltet das Franziskus-Hospiz am 30. November ab 11 Uhr wieder den traditionellen Adventsbasar.

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