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Erkrath: „Food Circus“ mit offenem Sonntag geplant

Erkrath : „Food Circus“ mit offenem Sonntag geplant

Der Stadtrat hat grünes Licht für die Sonntagsöffnung am 7. Juli gegeben. Anlass ist eine Veranstaltung auf dem Bavierplatz in Alt-Erkrath.

An bis zu acht Sonntagen im Jahr können die Läden in nordrhein-westfälischen Kommunen öffnen. Für diese Ausnahme vom Grundsatz der Sonn- und Feiertagsruhe braucht es allerdings einen besonderen Anlass, etwa ein Fest. Dieses Fest und nicht die Ladenöffnung muss an dem Sonntag der hauptsächliche Grund für den Aufenthalt der Besucher in der Stadt sein.

Erkraths Verwaltung plant für dieses Jahr nur eine Sonntagsöffnung und schöpft die gesetzlich vorgegebene Höchstzahl damit bei weitem nicht aus. Sie möchte aber bei dem von ihrer Wirtschaftsförderung geplanten „Streetfood Circus“ am 6. und 7. Juli in Alt-Erkrath die Gelegenheit nutzen und auch die Händler mit einbeziehen.

 An 20 bis 25 Verkaufsständen sollen beim „Streetfood Circus“ zubereitete Speisen und Getränke angeboten werden. Als weitere Attraktionen sind ein musikalisches Bühnenprogramm, ein Kinderprogramm mit Spielmobil und Hüpfburg sowie ein Flohmarkt geplant. Dafür ist unter Einbeziehung von Teilen des Bavierparks eine Fläche von über 3200 Quadratmeter vorgesehen. Die Geschäfte können dazu am Sonntag, 7. Juli, von 13 Uhr bis 17 Uhr, also vier Stunden lang öffnen. Gesetzlich erlaubt wären fünf Stunden. Die Ladenlokale grenzen entweder unmittelbar an die Veranstaltungsfläche an (Bongardstraße, Bavierstraße, zentraler Teil der Bahnstraße) oder liegen an den Zulaufstrecken, die von den Parkplätzen oder Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs genutzt werden können. Die Marktfläche befindet sich im Kern des Ortsteils, während die zur Verkaufsöffnung vorgesehenen Flächen um den Markt herum angesiedelt sind.

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Die aufwändigen Planungen für den „Streetfood Circus“ laufen seit Mitte 2018. Im Januar 2019 wurde bei den örtlichen Händlern angefragt, ob Interesse an der Durchführung eines verkaufsoffenen Sonntags im Zusammenhang mit dem Markt bestehe. Er soll in diesem Jahr zentrale Veranstaltung und Höhepunkt im Ortsteil Alt-Erkrath sein, zielt auf Publikum in allen Altersschichten und möge, so das Kalkül der Verwaltung, auch Besucher aus den angrenzenden Stadteilen von Düsseldorf, aus Haan, Hilden und Mettmann anziehen.

Mit dem Markt möchte die Wirtschaftsförderung das Zentrum als Veranstaltungsort beleben und Erkrath zu einem Image als lebendiges, attraktives Zentrum verhelfen. Da Straßenfeste meist mit großen Abfallmengen einhergehen, darf man auch gespannt sein, wie die (Fair-Trade-)Stadt Erkrath, die derzeit mit der energetischen Teilsanierung des Bürgerhauses (RP berichtete) ein millionenschweres Klimaschutzprojekt vorantreibt, dieses Problem umweltfreundlich löst.