1. NRW
  2. Städte
  3. Erkrath

Erkrath: Ausstellung in Bankfiliale

Erkrather Original zeigt Impressionen : Alfred Niek zeigt alte Höfe in Ausstellung

Er ist leidenschaftlicher Heimatforscher, sammelt alte Trecker und züchtet Kaninchen. Jetzt zeigt er Bildwelten.

Als Fürsorger für Heimatkunde und vormaliger Baas der Ercroder Jonges hat er so manche „Baustelle“ gepflegt, so etwa den traditionsreichen Wanderweg „Maria im Tal“ in Richtung Hubbelrath: Alfred Niek. Er ist vielen Erkrathern als das, was gemeinhin echtes Original oder als Urgestein bezeichnet wird, bekannt. Der 1938 Geborene engagierte sich immer mit viel Herzblut für die Menschen, die Geschichte und den Erhalt von Traditionen in Erkrath.

Aber nicht allein alte Wanderwege wurden auf seine Initiative und tatkräftige Unterstützung wieder zugänglich gemacht, Denkmäler oder Gedenktafeln aufgestellt und vor allem auch Denkmäler gepflegt und restauriert. Auch die Landwirtschaft ist ein Thema, das ihn umtreibt. Nun hat Alfred Niek eine kleine Ausstellung über die Erkrather Landwirtschaft in den Vierzigerjahren zusammengestellt. Am Beispiel des ehemaligen Gut Hochscheid am Römerweg kann man auf Fotos nachvollziehen, wie das Leben Mitte des vergangenen Jahrhunderts auf einem Bauernhof aussah, wie dort gearbeitet und gelebt, gelacht und geliebt wurde.

Die Ausstellung mit dem Titel „Historische Landwirtschaft in Erkrath“ ist vom 10. bis 24. März in der Kundenhalle der Kreissparkasse Düsseldorf, Filialdirektion Erkrath, während der Geschäftszeiten zu sehen.

Eröffnet wird sie Dienstag, 10. März, 11 Uhr, durch Filialdirektor Wolfgang Soldin. Vor allem aber wird zur Vernissage auch Alfred Niek anwesend sein und die Ausstellung mit Dönekes bereichern. Denn der Mann ist nicht nur leidenschaftlicher Heimatforscher, er sammelt auch alte Trecker und züchtet Kaninchen.

(von)