Kolumne An(ge)dacht aus Hochdahl Diakonin Doris Treiber: „Das Licht scheint weiterhin“

Der Regen scheint nicht mehr aufzuhören und die Sonne hat sich hinter dicken Wolken versteckt. Sonnenstrahlen sind momentan Mangelware. Wie in dieser Zeit trotzdem Licht gefunden werden kann, erklärt Diakonin Doris Treiber in unserer Kolumne.

Doris Treiber, Diakonin in der Ev. Kirchengemeinde Hochdahl.

Doris Treiber, Diakonin in der Ev. Kirchengemeinde Hochdahl.

Foto: Doris Treiber

Weihnachten ist vorbei. Auch das Epiphaniasfest am 6. Januar ist bereits vorüber und die meisten Lichterketten und leuchtenden Sterne sind weggeräumt. Nach dem hellen Glanz des Weihnachtsfestes scheint es noch einmal dunkler geworden zu sein und wir alle sehnen uns nach Licht.

Wie gut tut es, wenn nach einem langen, dunklen Winter die Sonne mit ihren hellen und wärmenden Strahlen wieder das Leben der Natur aus der Erde lockt, im Alltag Kleinigkeiten dabei helfen, unser Leben heller und wärmer zu machen: eine kleine Kerze im Stövchen hält die Getränke warm, ein Nachtlicht zeigt den Weg, ein guter Freund hat Zeit, wenn die Einsamkeit quält.

Auch Gott begegnet uns Menschen und lässt sein Licht nicht nur an Weihnachten leuchten. Er will im Alltag bei uns zu Hause sein. Alles hell und warm machen, in meine Traurigkeit hinein, in meine Ängste und Sorgen hinein. In Jesus Christus, dem Licht der Welt, kommt Gott mit seiner Liebe zu uns Menschen.

Manchmal müssen wir allerdings sehr genau hinsehen, um Gottes Spuren und Lichter zu entdecken. Das Licht scheint oft nicht so hell, wie damals der Stern über dem Stall oder wie die Lampen, die wir uns anmachen. Aber Gottes Licht zeigt den Weg, schenkt uns Hoffnung und steht uns Menschen zur Seite. Gottes Licht bleibt bei uns auch über die Weihnachtstage hinaus.

(rie)
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