Erkrath: Adventskonzert bot Werkschau des Könnens

Erkrath: Adventskonzert bot Werkschau des musikalischen Könnens

Zu hören waren unterschiedliche Musikstile in Form von Solobeiträgen, Ensemblespielen und von Blasorchester.

     Ihre Sonatine G-Dur für Violine und Klavier von Dvorak spielte die 15-jährige Jasmin Schnelloh mit Bravour – eine Herausforderung für eine junge Geigerin. Ein halbes Jahr lang hat sie das Stück geprobt, das Instrument spielt die Schülerin des  Hochdahler Gymnasiums seit mittlerweile zehn Jahren. Alfred Pollmann begleitete sie am Klavier.

Beim traditionellen Adventskonzert der Erkrather Jugendmusikschule am 1. Advent in der Stadthalle waren Eltern, Geschwister, Freunde und Lehrer zusammengekommen, um die Arbeit der jungen Künstler zu würdigen. So bot das Konzert eine Werkschau des musikalischen Könnens.

Wenn man dem Anfänger-Blechbläserspielkreis unter der Leitung von Peter Mokroß zuhörte, konnte man erahnen, welche Begeisterung ein Lehrer aufbringen muss, um die Kinder an die Instrumente heranzuführen und zu ersten Erfolgen zu animieren. Als dann als Konzert-Höhepunkt am Ende das über 30-köpfige Blasorchester die schwierige Herausforderung meisterte, die Filmmusik aus acht Harry Potter-Filmen von John Williams zu spielen, zeigte sich aufs Eindrucksvollste, was die Jugendmusikschule  Erkrath leistet.

Ihr Leiter Guido Mallwitz, der  das Konzert fachkundig moderierte, machte einmal mehr klar, dass der Name Jugendmusikschule keinesfalls bedeutet, dass nur Jugend unterrichtet wird. „Jeder, der ein Instrument spielen möchte“, sagte er, „ist bei uns herzlich willkommen“. Die Zusammensetzung des  Blasorchesters bewies das.

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Auch das Geschwisterpaar Amelingmeyer – Sophia (Klavier) und Jonas (Trompete) – überzeugte durch ernsthaften Vortrag. Zuerst spielte Sophia sehr schön allein den Chopin-Walzer op 64 Nr.1, den sogenannten Eine Minuten Walzer, und dann später mit ihrem Bruder zusammen Metropolis von Allen Vizzutti. Die beiden sind dabei, sich für das renommierte Musikförderprojekt„Jugend musiziert“ zu qualifizieren.

Das Saxophonensemble unter der Anleitung von Torsten Lehmen spielte virtuos klassische Stücke wie „Rhapsody in Blue“ oder „When the Saints go marchin in“.

Neben der Filmmusik aus Harry Potter trug Timo Wache eine weitere am Klavier vor: Primavera von Ludovico Einaudi hatte den Blockbuster „Ziemlich beste Freunde“ musikalisch untermalt.

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