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Erkrath: 40.000 Blumenzwiebeln wollen gepflanzt werden

Blühendes Erkrath : 40.000 Blumenzwiebeln müssen jetzt in die Erde

Als Maßnahme für den Insektenschutz stellt die Stadtverwaltung 40.000 Zwiebeln zur allgemeinen Verfügung. Damit lassen sich sowohl öffentliche Grünflächen als auch private Gärten bestücken. Interessierte können sich – so lange der Vorrat reicht – bei Abfallberaterin Helga Willmes-Sternberg melden, entweder telefonisch unter 0211 2407 6161 oder per E-Mail an helga.willmes@erkrath.de.

(RP) Wer will, dass ihm im Frühjahr 2022 etwas blüht, muss im Oktober und November die Grundlage dafür schaffen und Zwiebeln von Schneeglöckchen, Krokus und Traubenhyazinthe unter die Erde bringen. Alle drei Arten sind nicht nur dekorativ und erste Hinweise darauf, dass es wieder aufwärts geht. Den ersten Hummeln und Wildbienen des Jahres dienen sie auch als wichtige Nahrungsquelle.

Für den Insektenschutz stellt die Stadtverwaltung daher wieder 40.000 Zwiebeln zur allgemeinen Verfügung. Damit lassen sich sowohl öffentliche Grünflächen als auch private Gärten bestücken. Interessierte können sich – so lange der Vorrat reicht – bei Abfallberaterin Helga Willmes-Sternberg melden, entweder telefonisch unter 0211 2407 6161 oder per E-Mail an helga.willmes@erkrath.de.

Schneeglöckchen sind oft die ersten Frühlingsboten und blühen schon in Januar und Februar. Das Kraut verwelkt im Laufe des Aprils. Vorher sollte es nicht abgeschnitten werden, damit die Zwiebel Kraft sammeln und Tochterzwiebeln ausbilden kann. Als Standort für Schneeglöckchen eignen sich Gebüsch- und Heckenränder und eher schattig liegende Rabatten.

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Die zarten Elfenkrokusse beginnen ebenfalls im Februar mit der Blüte. Diese Sorte eignet sich gut für die Verwilderung auf Rasen- oder Wiesenflächen, die nicht vor Ende April gemäht werden. Die Traubenhyazinthe der Sorte „latifolium“ blüht im April und verwildert in Wiesen, die nicht vor Juli gemäht werden. Sie eignet sich auch für sonnige Beete und Rabatten.

Das Zwiebelsetzen ist im weichen Boden kinderleicht, sagt Helga Willmes-Sternberg: Sie können einzeln gesteckt werden oder man hebt mit dem Spaten den Boden an und setzt gleich mehrere Zwiebeln ins „Nest“. Die Zwiebeln sind klein und brauchen nur das Drei- bis Fünffache ihrer Höhe als Eingrabtiefe (also etwa 3 bis 5 Zentimeter).