Geistliches Wort aus Erkrath Der Nikolaus von heute

Erkrath · Dass Nikolaus zu einem Vorbild für Menschenfreundlichkeit wurde, ist wohl besonders Jesus Christus zu verdanken, in dem er die Wahrheit Gottes sah.

 Pfarrer Christoph Biskupek

Pfarrer Christoph Biskupek

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Was der Nikolaus vor 1600 Jahren gemacht hat, ist hinlänglich bekannt. Dass er zu einem Vorbild der Menschenfreundlichkeit wurde, ist wohl besonders Jesus Christus zu verdanken, in dem er die Wahrheit Gottes sah. Nicht Gewalt rettet die Welt, vielmehr die Liebe. Das ist oft mühsamer, als den ersten aggressiven Gefühlen zu folgen. Gerade im Blick auf Kinder und Schutzbefohlene wird das deutlich.

Nikolaus ist ein Nachfolger Jesu. Und zahllose wunderbare Menschen wurden bis heute ebenfalls solche Nachfolger: Sie sind Lichter in einer oft dunklen Welt. Auch als vor 50 Jahren die Caritas in unserem Kreis Mettmann gegründet wurde, wollten diese Frauen und Männer aktuelle Nachfolger Jesu sein.

Und am 7. Dezember 1969 wurde in Hochdahl-Sandheide der Grundstein für die Heilig Geist Kirche gelegt: Auch die damals die „neue Stadt“ errichtenden katholischen und evangelischen Christen haben als Nachfolger Jesu zu leben versucht. Vieles haben sie geschafft. Und der heilige Geist hat es möglich gemacht. Unser Menschenhaus ist noch nicht fertig. Aber mit Jesus ist der Grundstein gelegt. Mit unserem Dazutun wird er auch zum Schlussstein, unter dem sich Geborgenheit und Versöhnung auftun.

Einen gesegneten Advent wünscht Ihnen

(RP)
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