1. NRW
  2. Städte
  3. Erkrath

Bürgermeister von Wülfrath appelliert wegen hoher Corona-Inzidenz an Bürger: Maske tragen auf jeden Fall sinnvoll

Wülfrath/Erkrath : Appell an Bürger: Maske tragen auf jeden Fall sinnvoll

Wülfraths Inzidenz-Wert lag zuletzt bei 293,4. Auch auf nochmalige Nachfrage beim Gesundheitsamt konnte in der Stadt kein Corona-Hotspot definiert werden. In Erkrath zieht das Ordnungsamt eine positive Bilanz.

(hup) Wülfraths Bürgermeister Rainer Ritsche appelliert an die Bürger seiner Stadt, sich an die Hygiene- und Umgangsregeln zu halten. Wülfraths Inzidenz-Wert lag am Dienstag bei 293,4 (Montag bei 246,8). Auch auf nochmalige Nachfrage beim Gesundheitsamt könne in der Stadt kein Corona-Hotspot definiert werden. „Wahrscheinlich verbreitet sich das Virus im täglichen, allgemeinen Umgang“, so der Bürgermeister. Er ruft die Wülfrather daher dazu auf, auf private Feiern auch in den eigenen vier Wänden zu verzichten. Eine Zusammenkunft, bei der sich jemand mit dem Virus anstecke, bleibe nicht in guter Erinnerung und könne je nach Vorerkrankung sogar tödlich enden. Auch in Geschäften sollte auf Abstandhalten zu den anderen Kunden geachtet werden. Empfehlenswert sei ein Einkaufswagen, da so ein natürlicher Abstand zu anderen gegeben sei. „Das Tragen von Masken, auch dort wo es nicht unbedingt vorgeschrieben ist, ist eine sinnvolle Unterstützung zum Schutz für andere Menschen und einen selbst“, unterstreicht der Bürgermeister. Auf die Frage, wie es derzeit um die Disziplin der Erkrather beim Thema Masken bestellt ist, heißt es aus dem dortigen Rathaus: „Das Ordnungsamt hat vergangene Woche mit der Rheinbahn eine Stichprobenkontrolle durchgeführt und in 25 Bussen insgesamt sechs Verstöße festgestellt, die mit einer Geldbuße belegt wurden.“ Ansonsten versuchten die Kollegen Präsenz im Stadtgebiet zu zeigen, auch auf den Wochenmärkten. Dort würden die Auflagen weitestgehend eingehalten und es habe lediglich ein paar Verwarnungen gegeben. Auch Betriebe seien stichprobenartig kontrolliert worden. Dabei hätten in den vergangenen Wochen fünf Geldbußen verhängt werden müssen, da sich Angestellte nicht an die Vorgaben gehalten hätten. Insgesamt falle das Fazit des Ordnungsamtes aber positiv aus, sagt Stadtsprecherin Maria Steinmetz.