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Bürger begleiten neue Untersuchung des Stadtweihers in Erkraths

Natur und Umwelt in Erkrath : Bürger begleiten neue Untersuchung des Stadtweihers

Nach der Ankündigung der Stadt, den zwecks Sanierung trockengelegeten und ausgebaggerten Hochdahler Weiher verkleinern zu wollen, hatte es heftige Proteste aus der Bürgerschaft und von Teilen der Politik gegeben. Nun ist die erste Sitzung der Begleitgruppe für März 2022 geplant.

2021 wurde durch das Ingenieurbüro Beck eine wasserwirtschaftliche Untersuchung am Stadtweiher in Hochdahl durchgeführt. Zur Überprüfung der daraus hervorgegangenen Wasser-Boden-Bilanz wird bis zum Ende des Jahres ein zweites Gutachten erstellt.

Die Bearbeitung dieser zusätzlichen Untersuchung wird von Vertretern der sieben Ratsfraktionen, der Bürgerschaft und der Verwaltung begleitet. Als interessierte Bürger wurden Herbert Bander vom Bürgerverein Bürgerverein Hochdahl, Karin Blomenkamp vom Naturschutzzentrum Bruchhausen sowie Lars Busch, Helmut Kampka, Marion Niemeyer, Monika Rolke Krause und Hans Ulrich Zastrau berufen.

Alle Mitglieder dieser Begleitgruppe wurden im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung bestätigt. Das Gremium wird als Interessensvertretung der Öffentlichkeit in ihren Sitzungen über die Grundlagen der Untersuchung, den Leistungsumfang und den Bearbeitungsstand informiert, kann Fragen stellen und Anregungen geben. Die Sitzungsergebnisse werden dokumentiert und veröffentlicht. Das Untersuchungsergebnis wird nach Abschluss der Bearbeitung öffentlich vorgestellt. Die erste Sitzung der Begleitgruppe ist für März 2022 geplant. Die in der Vergangenheit festgestellten Bachschwinden – Klüfte im Kalkgestein, durch die Wasser im Untergrund „verschwindet“ – im Zufluss Sedentaler Bach sind aktuell nicht sichtbar.

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Sollten die Bachschwinden bei geringerer Wasserführung wieder sichtbar werden, wird sich die Stadt für eine mögliche Abdichtung des Bachbetts an den jeweiligen Stellen mit dem Bergisch-Rheinischen Wasserverband (BRW) in Verbindung setzen. Leider sind die Bearbeitungskapazitäten des BRW aufgrund der durch das Starkregenereignis im letzten Sommer entstandenen erheblichen Schäden begrenzt.

(RP)