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BmU: Ampelphasen in Erkrath an Senioren-Mobilität anpassen

Häufiges Problem in Erkrath : BmU: Ampelphasen an Senioren-Mobilität anpassen

Die Wählervereinigung setzt sich für eine Untersuchung über die Notwendigkeit einer Anpassung der grünen Ampelphase für Fußgänger mit eingeschränkter Gehgeschwindigkeit ein – nach Beratung durch Seniorenrat und Behindertenbeauftragte.

(hup) In Erkrath scheint es manchem Fußgänger zu schnell zu gehen mit dem Wechsel der Ampelphasen. In einem Beitrag für ein Internetforum, der viel Aufmerksamkeit und Zuspruch bekam, beschreibt eine Erkratherin, was sie regelmäßig an der Ampel in Höhe des Hochdahler Rosenhofs erlebt – und wünscht sich an dieser Stelle fünf Sekunden mehr für den Seitenwechsel: „Wenn man mit dem Fahrrad fährt, reichen die 15 Sekunden Grünphase aus. Nicht aber, wenn der Rolli hinterhergezogen werden muss. Oder der Fußgänger gehbehindert ist, was bei der Nähe zum Rosenhof recht häufig der Fall ist. Oder beides. Dann empfinden die Mitbürger das abbiegende Fahrzeug, das auch ein Bus sein kann, zu Recht als bedrohlich. Und da sie nicht schneller laufen können, geht es bei Rot weiter. Das erhöht aber nur den Puls der Mitbürger.“ Kommentar einer Leserin dieses Beitrags: „Die Fußgänger-Takte sind immer jenseits jeder Realität, das geht gar nicht! Bist du mit Senioren oder Kinderwagen unterwegs, musst du oft rennen.“ Die Wählervereinigung BmU hat das Thema aufgegriffen und für die nächste Planungsausschuss-Sitzung einen Tagesordnungspunkt„Anpassung der Ampelphasen an die Mobilität von Senioren“ beantragt. Ziel sei – nach Beratung durch Seniorenrat und die Behindertenbeauftragte – eine Untersuchung über die Notwendigkeit einer Anpassung der grünen Ampelphase in Erkrath für Fußgänger mit eingeschränkter Gehgeschwindigkeit, teilt Fraktionschef Bernhard Osterwind mit, und erläutert: „Uns haben zu verschiedenen Ampeln diese Hinweise erreicht. Natürlich ist es sinnvoll, zunächst die rein kommunalen Ampeln mit direkter Einflussmöglichkeit von jenen zu unterscheiden, die von anderen Straßenverkehrsbehörden betrieben werden. Die Problematik der fehlenden Gelbphase ist uns geläufig und braucht nicht besonders behandelt werden.“