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April, April – doch kein Wolf im Neandertal 

Facebook-Post der BUND-Ortsgruppe Erkrath : April, April – doch kein Wolf im Neandertal

Die BUND-Ortsgruppe Erkrath sorgte gestern mit einem Facebook-Post für Aufsehen. Erstmals, meldeten die Naturschützer, hätten sie jetzt den Nachweis für einen Wolf im Neandertal erbringen können.

Eine DNA-Analyse mehrerer Wolfsspuren habe Gewissheit gebracht. Die meisten Leser hatten den faulen Zauber aber gleich gewittert, zum Aprilscherz erklärt und bisweilen auch ganz gut gekontert: „Ist doch gar nichts, ich hab Spuren von 'nem T-Rex im Garten gefunden“, lautete ein Kommentar. RP-Anruf bei Alexander Schulze von der Erkrather BUND-Ortsgruppe: Ja, es war ein Scherz, räumte Schulze ein, aber so unwahrscheinlich sei der Wolf im Tal nun auch nicht. Es gebe immerhin welche in Gummersbach, zirka 50 Kilometer Luftlinie entfernt, und am Niederrhein, was von Erkrath aus gesehen ja auch nicht aus der Welt sei. Problem: Im Neandertal fehlen die großen, tiefen Wälder, in die sich das scheue Tier zurückziehen könnte. Großes Glück also für den Wolf: Käme er nach Erkrath, würde er vermutlich gleich vom T-Rex gefressen.