Erkrath: Aktionstag: Testfahrten mit dem Elektroauto

Erkrath: Aktionstag: Testfahrten mit dem Elektroauto

Vom Pedelec über den Elektro-Pkw bis zum elektrisch angetriebenen Bus - der Elektromobilität mit Batterien und Brennstoffzelle gehört die Zukunft. Bund und Land fördern E-Mobilität, vor Ort aber entscheidet sich, ob die Menschen die entsprechenden Angebote auch annehmen.

Daher hat sich die Wohnungsbaugenossenschaft Erkrath entschlossen, E-Mobilität zum Anfassen, zum Ausprobieren zu präsentieren. Gemeinsam mit Kooperationspartnern wie Elektromobilität NRW (im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums), der Energie-Agentur NRW, aber auch der Stadt Erkrath, den Stadtwerken, dem Erkrather Fahrradspezialisten Hans Michalsky und dem in Erkrath ansässigen E-Mobilitäts-Infrastruktur-Ausstatter Allegro lädt sie die Erkrather Bürger für den morgigen Freitag, 15. Juni, von 15 bis 19 Uhr zum Anschauen und Ausprobieren ein. Es wird informiert und es werden Fahrzeuge und Ladestationen vorgestellt. Mehrere Aussteller wollen die Erkrather mit Elektroautos und elektrisch unterstützten Lasten- und Sporträdern vertraut machen und bieten Probefahrten an. Die Firma Allegro bietet Ladestationen für Zuhause an.

Um 15 Uhr geht es auf dem Parkplatz der Genossenschaft am Rosenberg 4/6 los. Da können Interessierte kostenfrei fahren, laden und ihr Wissen bei einem Quiz erweitern. "Elektromobilität verbindet Fahrspaß mit klimafreundlicher Fortbewegung und ist oft eine gute Alternative zum klassischen Auto. Lastenräder mit elektrischer Unterstützung ermöglichen schon heute geräuschlosen und umweltfreundlichen Transport von Kindern und Einkäufen. In Erkrath getankter Strom von den Stadtwerken ist zudem öko-zertifiziert und kommt aus regenerativen und Kraft-Wärme-gekoppelten Erzeugungsanlagen", informiert die Wohnungsbaugenossenschaft (WBG). Sie betreibt selbst einige kleine Blockheizkraftwerke und hat auf einigen Dächern Fotovoltaik-Anlagen installiert. Bei ihrem Neubauvorhaben Falkeneck will sie auch Sonnenkollektoren einsetzen. Außerdem ist die WBG in erste Planungen eingestiegen, auf den Dächern ihrer Häuser am Brockerberg/Rosenberg weitere Sonnenstromanlagen und Kleinwindräder aufzubauen. "Der dort erzeugte Strom könnte dann auch in Ladestationen für Elektrofahrzeuge in der Siedlung eingespeist werden", meint Detlef Ehlert, Fraktionsvorsitzender der Erkrather SPD.

(RP)
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