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Erkelenz: ZaK-mobil ganz neu im Mühlenfeld

Erkelenz : ZaK-mobil ganz neu im Mühlenfeld

Das evangelische Jugendzentrum ZaK ist mit einem neuen Angebot im Gespräch bei Kindern und Jugendlichen. Eingerichtet wurde eine Haltestelle auf dem großen Platz neben dem Spielplatz.

Es sieht nicht nur aus wie eine richtige Bushaltestelle, es ist sogar eine solche. Gestern eröffneten Detlef Bonsack, Leiter des evangelischen Jugendzentrums ZaK, Pfarrer Günter Jendges, Stadtjugendpfleger Markus Wilmer und einige Kinder die Neuheit am Spielplatz im Oerather Mühlenfeld.

ZaK-mobil — so lautet die Idee, die dahintersteckt. "Wir haben uns überlegt, dass die Kinder nicht mehr nur zu uns ins Jugendzentrum kommen sollen. Wir wollen ihnen auch die Gelegenheit geben, dass wir zu ihnen kommen", erläuterte Bonsack den Hintergrund des Projektes. Im vergangenen Jahr fand dazu also ein Testlauf statt, bei dem das evangelische Jugendzentrum Spielplätze ansteuerte. Den größten Bedarf machten die Mitarbeiter um Detlef Bonsack im Wohngebiet Oerather Mühlenfeld aus.

Hier hat das evangelische Jugendzentrum ein ganz gemischtes Publikum ausgemacht. "Außerdem bietet der große Platz doch so viele Möglichkeiten", sagt Bonsack. Und Stadtjugendpfleger Markus Wilmer meinte: "Dieses neue Angebot ist eine tolle Ergänzung im Freizeitprogramm der Kinder und Jugendlichen." Die Stadt Erkelenz hat bei der Realisierung des Projektes übrigens geholfen. Einmal pro Monat stellt die Stadt Erkelenz für die ZaK-mobil-Haltestelle das Spielmobil zur Verfügung.

In den vergangenen Wochen hat Detlef Bonsack festgestellt, wie erfolgreich die Idee zu sein scheint. Bei gutem Wetter tummeln sich mehr als 50 Kinder und Jugendliche auf dem Platz und machen den Spaß mit dem Jugendzentrum mit. "Und wenn ich mal nicht pünktlich um 15.30 Uhr da bin, fragen mich die Kinder und Jugendlichen schon, wo ich denn geblieben bin", freut sich Bonsack über die tolle Resonanz.

Zur Eröffnung hatte das evangelische Jugendzentrum ZaK leckere Fruchtspieße, die die ZaK-Mädchengruppe vorbereitet hatte, Apfelsaft und Wasser im Gepäck, denn das Spielen macht schließlich hungrig und durstig. Positiv daran: Alle Angebote rund ums ZaK-mobil sind grundsätzlich kostenfrei. Mit diesem neuen Angebot soll sich auch ein Netzwerk unter den Eltern der Kinder entwickeln und aufbauen. Detlef Bonsack sieht da prima Chancen.

Pfarrer Günter Jendges hat sich schon von der guten Sache überzeugt. "Ich hoffe und wünsche mir, dass das Angebot gelingt und viel Zuspruch durch die Kinder und Jugendlichen erfährt", sagte er. Was jetzt noch fehlt, ist ein nahe gelegener Raum, den das ZaK und die Kinder bei schlechtem Wetter nutzen können. Gefunden ist er noch nicht, aber die Akteure bleiben in dieser Hinsicht "am Ball".

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