Worte zur Woche: In Erkelenz und Wegberg mehr für die Sicherheit unternehmen

Worte zur Woche: Mehr unternehmen für die Sicherheit

Längst überfällig ist, was der Landesbetrieb Straßen NRW Anfang 2019 in Erkelenz realisieren will.

In Kückhoven leben rund 2300 Menschen, die jedoch, sofern sie zu Fuß oder auf dem Fahrrad unterwegs sind, keine sichere Direktverbindung zur Innenstadt haben. Entweder müssen sie Umwege nehmen oder sich auf dem Seitenstreifen entlang der Landstraße 19 bewegen. Weil diese jetzt, wo die Autobahn 61 zwischen Wanlo und Jackerath für den Tagebau Garzweiler weggenommen worden ist, sicherlich als Ausweichroute für Erkelenzer noch stärker als bisher befahren ist, ist es noch einmal mehr längst überfällig, dass dort auf der Strecke von 1,2 Kilometern ein eigener, von der Fahrbahn abgetrennter Rad- und Gehweg angelegt wird.

Sehr positiv an diesem Vorhaben ist allerdings, dass der Landesbetrieb Straßen NRW zugleich eine der für Autofahrer in Erkelenz vielleicht am schwierigsten einzuschätzenden Kreuzungen mit einer Ampelanlage ausstattet. Künftig wird diese den Verkehr dort regeln, wo die Landstraße 19 von Kückhoven nach Erkelenz und die Landstraße 366 zwischen Bellinghoven und Erkelenz sich treffen.

  • Das neue Jahr in ... : Wegberg

Einen gänzlich unverständlichen Auftakt hatte diese Woche genommen. Was treibt einen oder mehrere Menschen an, nachts im Wegberger Stadtpark sechs ältere Bäume mit einer Handsäge zu fällen? Diese Frage stellten sich mit der Stadt Wegberg viele Bürger. Eine Antwort steht noch aus, die kann nur vom Täter gegeben werden. Feststeht aber, dass Wegberg die Bemühungen, den Vandalismus im Stadtgebiet in den Griff zu bekommen, noch weiter verstärken muss. Einen Schritt in diese Richtung hatten Verwaltung und Polizei mit einer Sicherheitskonferenz und Ortsterminen gerade in den beiden Wochen vor den nächtlichen Baumfällaktion unternommen – es werden noch mehr Schritte werden müssen.

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