Erkelenzer Land: Wohnhäuser statt Gräberfeld

Erkelenzer Land : Wohnhäuser statt Gräberfeld

Erkelenz/Hückelhoven (spe) Für Erdbestattungen hält Erkelenz derzeit zu viele Erweiterungsflächen für Friedhöfe vor. Eine, die am Bauxhof, ist jetzt für Wohnbebauung vorgesehen. Nachdem in Lövenich das Kolumbarium fertiggestellt wurde, wird auch dort überlegt, 3600 Quadratmeter der Friedhofserweiterungsfläche aufzugeben. Thematisiert wird das am 23. Oktober im Bezirksausschuss. Die Stadtverwaltung schlägt vor, "diese Fläche nach Anlegung einer fußläufigen Verbindung zur Trauerhalle freizugeben" und fragt den Lövenicher Bezirksausschuss deshalb um die Meinung vor Ort.

Dieselbe Anfrage ist für die Friedhöfe in Hetzerath und in Golkrath gestellt worden. Dort sieht die Stadt freie Flächen von 3800 beziehungsweise 2700 Quadratmetern, die aufgegeben werden könnten. "Insgesamt könnten wir den Grünflächenanteil auf Erkelenzer Friedhöfen so um fünf Prozent reduzieren, wodurch wir uns dem landesweiten Durchschnitt annähern würden", sagt Amtsleiter Stefan Heinrichs.

Keine Rücknahme von Flächen in Hückelhoven – im Gegenteil: Im Bebauungsplan Ratheim, Weidmannweg, wurde gerade eine rund 2150 Quadratmeter große Erweiterungsfläche für den Friedhof festgelegt.

(RP)