Erkelenz: Weniger Arbeitslose gezählt

Erkelenz : Weniger Arbeitslose gezählt

428 Personen weniger als vor einem Jahr sind zurzeit im Kreis Heinsberg arbeitslos. Den stärksten Rückgang verzeichneten Waldfeucht und Heinsberg.

Der Arbeitsmarkt erlebt in den meisten Kommunen im Kreis Heinsberg die saisontypische Frühjahrsbelebung. Insgesamt ging die Anzahl der Arbeitslosen im April um 141 zurück, wobei lediglich Wassenberg einen kleinen Zuwachs (sechs Personen) verzeichnen musste. Positiv ist auch die Entwicklung im Vergleich zum April 2017. Nach aktuellen Zahlen der Arbeitsagentur sind momentan 428 Personen weniger ohne Job als noch vor einem Jahr. Den stärksten Rückgang in Prozent verzeichnete dabei Waldfeucht mit 23,9 und in Personen Heinsberg mit 158.

Aktuell liegt die Arbeitslosenquote im Bezirk Erkelenz (mit Hückelhoven und Wegberg) bei 5,4 Prozent (März 5,5), Geilenkirchen bei 6,4 Prozent (März 6,6) und in Heinsberg (mit Wassenberg) bei 4,9 Prozent (März 5,0). Bundesweit wurden gestern 5,3 Prozent gemeldet.

Kreisweit ging die Zahl arbeitsloser Menschen im Versicherungsbereich gegenüber dem Vormonat weiter zurück. 2775 Personen (minus 66) waren zum Monatsende arbeitslos gemeldet. Damit lag die Arbeitslosigkeit um fünf Prozent unter dem Wert des April 2017. In der Grundsicherung (Jobcenter Kreis Heinsberg) ging die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen ebenfalls zurück. Zum Monatsende verringerte sich ihre Zahl um 75 auf nun 4430 Personen. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Arbeitslosigkeit hier um sechs Prozent zurückgegangen.

"Die erneut sinkenden Arbeitslosenzahlen im April spiegeln die sich einstellende Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt wider", erklärte Ulrich Käser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Aachen-Düren. Die Gesamtzahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk sank auf 38.855. Gegenüber April 2017 waren das 2909 Personen (minus 7,0 Prozent) weniger. Die Arbeitslosenquote des gesamten Agenturbezirks sank damit auf 6,8 Prozent.

Vor einem Jahr hatte sie noch um 0,6 Prozentpunkte höher gelegen. "Erfreulich ist der deutliche Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit, vor allem die Jugendlichen und Erwachsenen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren haben in diesem Monat von der guten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt profitiert. Diese Entwicklung ist zwar saisontypisch, gleichwohl auch signifikant für die Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes, ausgebildete Fachkräfte in Unternehmen einzustellen", betonte Käser in einer Pressemitteilung.

(spe)
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