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Weihnachtskonzert mit Bruce Kapusta in Granterath 2018

Konzert in Granterath : Kölsche Weihnachtslieder mit Bruce Kapusta

Bereits seit fünf Jahren stimmt der Bonner Startrompeter Bruce Kapusta die Granterather auf die Festtage ein.

Mit Karl Mones, der den weihnachtlichen Auftritt für die Dorfgemeinschaft -organisierte, verbindet ihn eine jahrelange Freundschaft. Die geht so weit, dass Bruce Kapusta sogar mal ein privates „Küchenkonzert“ bei Mones zu Hause gab. Der Bonner Startrompeter stimmt „seine“ Granterather bereits seit fünf Jahren auf die Festtage ein.

Diesmal nicht in der Granterather Kirche St. Michael, sondern in der gut gefüllten Mehrzweckhalle des Ortes, die die Helfer aus der Dorfgemeinschaft für diesen besonderen Anlass mit Tannengrün und einem leuchtenden Stern stimmungsvoll geschmückt hatten. Bei Glühwein und Punsch begeisterte der Künstler die zahlreichen Zuhörer mit seinen Trompeten- und Gesangsdarbietungen, die er mit Chizuko Takahashi, Violinistin des Kölner Kammerorchesters, sehr genau abgestimmt hatte: „Maria durch ein‘ Dornwald ging“, „Tochter Zion“, „Es ist ein Ros entsprungen“.

Für seine aktuelle Weihnachtstournee konnte Kapusta neben der Geigerin aus der Domstadt auch wieder Erzählerin Annemie Lorenz begeistern – obwohl die mittlerweile 86-Jährige schon vor einiger Zeit ihren künstlerischen Rückzug und endgültigen Abschied von der Bühne angekündigt hatte. In Granterath weckte Lorenz in gewohnter Mundart bei den Zuhörern Erinnerungen an die eigene Kindheit. An das Warten aufs Christkind, die umfangreichen Vorbereitungen mit Krippenaufbau. Davon berichtete sie in ihren amüsanten Anekdoten, die vom „Hirt ohne Kopp“ oder von „Jüppchen und Tante Billa“ handelten und das Publikum sichtlich erheiterten.

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Bei bekannten Klassikern wie „Ihr Kinderlein kommet“, „O du fröhliche“ oder „Alle Jahre wieder“ forderte der 44-Jährige, der seit 32 Jahren auf der Bühne steht, sein überwiegend älteres Publikum zum Mitsingen auf. Mit kölschen Weihnachtsliedern wie „Höösch, höösch“ (Still, still) und „Et jeht op Heelichovend aan“ (Es geht auf Heiligabend zu) zog der Musiker sein Publikum in Granterath ebenso in seinen Bann wie mit internationalem Liedgut: „Joy to the world“, Jingle Bells“, „White Christmas“.

„Das Gemeinschaftsgefühl ist wichtig“, so Bruce Kapusta, der sich mit seinen Weihnachtskonzerten zum Ziel gesetzt hat, „die hektische Adventszeit anhalten“ zu wollen für seine Zuhörer. Viel Applaus belohnte den Trompeter aus Bonn, der immer wieder gern nach Granterath kommt, um mit seinem Adventsprogramm einzustimmen auf Weihnachten. Auch bei der großen 900-Jahr-Feier des Ortes war er dabei. Ende September folgte er einer Einladung der Dorfgemeinschaft zu den Jubiläumsfeierlichkeiten.