Erkelenz: Wegweiser nicht nur für Senioren

Erkelenz : Wegweiser nicht nur für Senioren

In enger Zusammenarbeit mit der Senioreninitiative, dem Runden Tisch und der Verwaltung hat die Stadt Erkelenz eine Broschüre herausgebracht. Darin sind Informationen zu finden, die für Ältere und Angehörige wichtig sind.

"Gemeinsam kann man viel erreichen" - unter diesem Leitbild steht die neue Broschüre, die die Stadt Erkelenz jetzt im Bürgerbüro und der Stadtbücherei ausgelegt hat. Bei einer Pressekonferenz im Rathaus stellten die beteiligten Initiatoren das Heft vor.

Bürgermeister Peter Jansen lobte die gute Zusammenarbeit und übergab das Wort an Pressereferentin Friederike Grates. Sie hat in den vergangenen Wochen eng mit den Vertretern der verschiedenen Initiativen zusammengearbeitet, unter ihrer Koordination entstand mit den Vertretern der einzelnen Initiativen die neue Broschüre. Grates lobte die gute Zusammenarbeit und betonte: "Die einzelnen Vertreter der Organisationen haben einen wesentlichen Beitrag zum Entstehen der neuen Broschüre geleistet. Hier haben alle Seiten viel Arbeit und Zeit reingesteckt."

Bürgermeister Peter Jansen dankte der Senioreninitiative, in diesem Zusammenhang besonders dem stellvertretenden Vorsitzenden Jürgen Seeler, Anne Dulies als Sprecherin des Runden Tisches und Klaus Labahn, aber auch Claus Bürgers, dem Leiter des Amtes für Jugend, Kinder, Familie und Soziales, der viele Sachinformationen zu dem Wegweiser beigetragen habe. "Durch den Seniorenratgeber, der seit 2003 erscheint, konnten wir auf einem starken Gerüst aufbauen. Die Informationen sind jetzt noch erweitert worden, so dass die Broschüre auch für jüngere Menschen interessant ist. Sie haben hier die Möglichkeit, Adressen und Kontakte zu finden, die mit Blick auf ihre Eltern wichtig sein könnten."

Anne Dulies lobte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Entstanden sei das Heft unter dem Aspekt: Was ist wichtig für Senioren in Erkelenz? "Die Broschüre enthält alles an Informationen, sowohl für aktive als auch pflegebedürftige Senioren. Ich hoffe, dass die Broschüre in den nächsten Jahren aktualisiert wird", sagte Dulies. Friederike Grates erläuterte dazu, dass es ein Flipbook auf der Internetseite der Stadt Erkelenz geben werde, in das Leser regelmäßig Datenänderungen eintragen können. Die Broschüre erscheine auch als pdf-Dokument, so dass dieses Dokument laufend aktualisiert werden kann.

Grates sieht als eines der wichtigsten Ziele, "Senioren zu aktivieren, füreinander im Miteinander da zu sein". Durch die Zusammenarbeit mit den Vertretern der verschiedenen Initiativen ist Grates bewusst geworden, was die ältere Generation in Erkelenz alles trage und leiste. Und ihr Schlusssatz macht Hoffnung: "Die Zusammenarbeit mit den Initiativen und die Broschüre machen deutlich: In Erkelenz braucht niemand allein zu bleiben." Bürgermeister Peter Jansen unterstrich dies: "Erkelenz ist eine Stadt, die von einem guten Miteinander zwischen Jung und Alt lebt. Ich bin stolz, dass wir mit den verschiedenen Initiativen diese Broschüre herausbringen konnten. Ich danke auch den Geschäftsleuten, die durch Anzeigen einen wesentlichen Beitrag zum Erstellen des Heftes ermöglichen."

(bart)
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