Messdiener in Wegberg Neuer Aktions-Tag soll Zusammenhalt stärken

Wegberg · Auch die Pfarrei St. Martin in Wegberg hat mit Mitgliederschwund bei den Messdienern zu kämpfen. Mit einer neuen Aktion soll die Gemeinschaft gefördert werden.

 Die Messdiener tauschten sich aus und lernten sich kennen.

Die Messdiener tauschten sich aus und lernten sich kennen.

Foto: Pfarrei St. Martin

Um die Gemeinschaft der verschiedenen Messdienergruppen zu fördern, hat die katholische Sankt-Martin-Gemeinde aus Wegberg erstmals einen gemeinsamen Aktions-Tag zum gegenseitigen Austausch und Kennenlernen veranstaltet.

Ein Boule-Turnier, ein gut gefüllter Grill, Spiele und ein Gottesdienst: Rund um die Messdienerhütte in Rath-Anhoven war viel los. Erstmalig haben sich dort bei bestem Wetter alle Messdienerinnen und Messdiener der Pfarrei Sankt Martin getroffen: Rund 40 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Orten der Pfarrei. Mit dabei waren auch Kinder, die in diesem Jahr zur Erstkommunion gegangen sind und somit zukünftig als Ministranten am Altar stehen könnten.

Die Messdiener-Gruppen sind in den letzten Jahren zunehmend kleiner geworden. Der Pfarrei sei es daher wichtig, den Zusammenhalt der Messdiener untereinander zu stärken. So können sie bei Kooperationen einander aushelfen aber auch außerhalb der Messzeiten untereinander in Austausch treten. Vor allem aber kann eine Gemeinschaft zwischen den Kindern entstehen, die ansonsten unterschiedlichen Altersgruppen angehören und diversen Hobbys nachgehen.

Die Leiterinnen und Leiter all dieser verschiedenen Gruppen haben den Messdiener-Tag gemeinsam geplant, vorbereitet und durchgeführt, damit die Messdiener einander besser kennenlernen können. Seit mehr als einem Jahr trifft das Leitungsteam sich bereits gemeinsam, um Dinge wie die Werbung neuer Messdiener und die Koordination von Ausflügen und Aktionen gemeinsam zu planen und sich gegenseitig in der Messdienerarbeit zu unterstützen.

Im Rahmen dieser Treffen kam auch die Idee zum Aktions-Tag auf: Damit die Ministranten zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen können. In Kleingruppen konnten die Kinder und Jugendlichen zwischen neun und 16 Jahren einander kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen. „Es war toll zu sehen, wie zwanglos die Messdiener trotz ihres mitunter großen Altersunterschieds bei den Stationen der Spiele-Olympiade miteinander gesprochen und interagiert haben“, erzählt Kaplan André Vogelsberg, der den Tag begleitet hat.

(RP)