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Verkehrskontrolle im Kreis Heinsberg: Mehr als 200 Verstöße in acht Stunden

Verkehrskontrolle : Mehr als 200 Verstöße in acht Stunden

Bei Verkehrskontrollen im gesamten Kreisgebiet ertappte die Polizei viele Autofahrer, die zu schnell unterwegs waren. „Spitzenreiter“, so die Polizei, war ein Mann, der mit 180 Stundenkilometern unterwegs war – bei maximal erlaubten 70 km/h.

Bei einer groß angelegten Verkehrskontrolle im gesamten Kreisgebiet hat die Heinsberger Kreispolizei am vergangenen Donnerstag binnen acht Stunden mehr als 200 Verstöße festgestellt.

Ein Großteil davon ging auf das Konto von Temposündern: Bei 179 Verkehrsteilnehmern stellten die Beamten eine erhöhte Geschwindigkeit fest, 157 Personen mussten ein Verwarngeld zahlen. 22 Fahrer waren gar so schnell, dass sie sich auf eine Anzeige einstellen müssen. Zwei Fahrzeugführer werden zudem nicht um ein Fahrverbot herumkommen. Einsamer „Spitzenreiter“, so die Polizei, war ein Mann, der mit 180 Stundenkilometern unterwegs war – bei maximal erlaubten 70 km/h. Die Polizeibeamten kontrollierten zudem einen Radfahrer, der sein Handy während der Fahrt nutzte. Er und weitere sieben Rad- und E-Bike-Fahrer zahlten ein Verwarngeld. Eine Strafanzeige erhält ein Fahrzeugführer, dessen Roller so manipuliert worden war, dass er eine Höchstgeschwindigkeit von 73 km/h erreichen kann. Ebenfalls eine Anzeige erhält ein Fahrzeugführer, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Hier wurde außerdem eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.

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Bei den Kontrollen des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs stellte die Polizei insgesamt 34 Verstöße fest, darunter mehrfach nicht ordnungsgemäße Ladungssicherung.

Die Auswertung der Fahrzeiten ergab, dass ein Fahrer innerhalb eines Tag eine Fahrzeit von 13 Stunden aufwies. Fahrer und Halter erhalten eine Anzeige. Drei Fahrzeuge waren überladen. Die größte Überladung betrug hierbei ganze 81 Prozent. Auch hier erhalten Fahrer und Halter je eine Anzeige. Die Beamten stellten auf der L 19 bei Erkelenz in Fahrtrichtung Aussichtspunkt Jackerath zwei Tieflader fest, die einen Schwertransport ohne erforderliche Genehmigung durchführten. Auch in diesem Fall erhalten die Fahrer und Halter jeweils eine Anzeige.

Auch sechs landwirtschaftliche Fahrzeugkombinationen wurden durch die Beamten kontrolliert. In allen Fällen wurde eine Überschreitung der zulässigen maximalen Länge von 18,75 Meter festgestellt. Fahrzeugführer und Halter erhalten eine Anzeige, die Weiterfahrt wurde untersagt.

Der Schwerpunkt der Kontrolle lag laut Polizei auf dem gewerblichen Personen- und Güterverkehr, Geschwindigkeitskontrollen und der Überprüfung von Rad- und E-Bike-Fahrern. Damit hätten die Einsatzkräfte durchaus richtig gelegen, wie die Polizei als Fazit festhielt. Man sehe sich „durch die Vielzahl der festgestellten Verstöße darin bestärkt, derartige Kontrollen auch in Zukunft weiter regelmäßig durchzuführen“.