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Erkelenz: Ute I. und Michael I. in närrischer Gesellschaft

Erkelenz : Ute I. und Michael I. in närrischer Gesellschaft

Erkelenzer Karnevalsgesellschaft von 1832 zu Gast beim Prinzenempfang der Rheinischen Post.

/ Düsseldorf (RP) Zum Prinzenempfang der Rheinischen Post war gestern die Erkelenzer Karnevalsgesellschaft mit ihrem Prinzenpaar nach Düsseldorf eingeladen gewesen. Dort nutzten Prinz Michael I. und Prinzessin Ute I. die Gelegenheit, um sich noch einmal sehr bei den Düsseldorfer Karnevalisten zu bedanken, denn: Rosenmontag vor einem Jahr kullerten in Erkelenz noch die Tränen, weil der Zug sturmbedingt wie in Düsseldorf abgesagt werden musste, doch luden die Organisatoren aus der Landeshauptstadt das Erkelenzer Prinzenpaar ein, dort als Gäste beim im März nachgeholten Zug mitzuziehen. "Dafür ein großes Dankeschön", riefen Ute I. und Michael I. gestern von der Bühne im Konferenzzentrum der RP an der Zülpicher Straße, um sich wenig später auch noch einmal persönlich für die Gastfreundschaft beim amtierenden Düsseldorfer Prinzenpaar, Christian III. und Venetia Alina, zu bedanken.

Eingeladen hatte die Rheinische Post Prinzenpaare und Dreigestirne aus dem Großraum Düsseldorf bis hin nach Leverkusen sowie Mönchengladbach und Erkelenz. Mehr als ein Dutzend Karnevalsgesellschaften waren zugegen, um sich zwei Tage vor Beginn des Straßenkarnevals darauf einzustimmen. Klar, dass deshalb das Wetter in den Gesprächen eine große Rolle spielte, sagen die Meteorologen doch teilweise stürmische Tage vorher. "Die EKG entscheidet am Donnerstag je nach Wetterlage, ob das Altweibertreiben vom Markt ins Foyer der Stadthalle verlegt wird", kündigte Prinz Michael I. an und hoffte, in diesem Jahr einen von Wetterseite ruhigen Rosenmontag zu erleben. Dass es traurig, aber verantwortungsvoll gewesen sei, den Rosenmontagszug im vergangenen Jahr abzusagen, hob Andreas Speen, Redaktionsleiter der Erkelenzer Zeitung, im Gespräch auf der RP-Bühne noch einmal hervor. Dass es in der Rückschau sogar schön sei, dadurch zwei Mal als Prinzenpaar in Erkelenz und der benachbarten Region unterwegs zu sein, erzählten Ute I. und Michael I. im Gegenzug. "Wir erleben unsere zweite Amtszeit intensiver und entspannter", berichtete die Erkelenzer Prinzessin. Und der Prinz ergänzte, dass sie in dieser Session viele Termine bei befreundeten Karnevalsgesellschaften hätten wahrnehmen können, die in der kurzen Session 2015/16 nicht möglich gewesen seien. Sein Fazit: "Ich empfehle, dass jedes Prinzenpaar das zwei Mal machen sollte."

Die Orden der RP machen "Närrisch auf Zeitung". Foto: Speen

Besondere Freude herrschte bei den Delegationen aus Mönchengladbach und Erkelenz, sich einmal in Düsseldorf zu treffen. "Schließlich bestehen gute Freundschaften", wie Mönchengladbachs Prinz, der ehemalige Oberbürgermeister Norbert Bude, hervorhob. Die Erkelenzer Delegation mit Peter Kollmann (Minister des Prinzen), Marion Kollmann (Ministerin der Prinzessin), Theo Görtz (Hofmarschall), Heinz Baltes (stellvertretender Vorsitzender), Peter Dieck (Elferratspräsident), Heinz Schaffrath (Fahrer) und Stephan Görtz (Funkengarde) nutzte den Prinzenempfang der RP aber auch für neue Kontakte. So tauschten Ute I. und Michael I. beispielsweise Orden mit dem Ratingener Prinzenpaar Samuel I. und Jacinta I., deren Herkunft Kamerun und deren Heimat Ratingen ist und die es sich zur Aufgabe gemacht haben, durch den Karneval für Integration zu werben.

(RP)