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Unternehmerforum mit Ex-Schwimmer Michael Groß in Erkelenz

Michael Groß beim Unternehmerforum in Erkelenz : Früher Spitzensportler, heute erfolgreicher Unternehmer

Michael Groß – vielen bekannten als „der Albatros“ – einer der erfolgreichsten deutschen Schwimmer überhaupt, war in Erkelenz zu Gast.

Einen prominenten Gast begrüßten Thomas Giessing von der Kreissparkasse und Ulrich Schirowski von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg zum Unternehmerforum in Erkelenz: Michael Groß – vielen bekannten als „der Albatros“ – einer der erfolgreichsten deutschen Schwimmer überhaupt, ausgezeichnet mit zahlreichen nationalen und internationalen Meisterschaftstiteln und Olympiasiegen. Heutzutage ist Michael Groß erfolgreicher Unternehmer, Buchautor und Hochschullehrer und seit 2019 auch Vizepräsident der IHK Frankfurt am Main.

Nach fast zweijähriger Corona-Zwangspause konnte das Unternehmerforum Kreis Heinsberg, ein Gemeinsamschaftsformat der Kreissparkasse und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg, endlich wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden. Noch musste die Teilnehmerzahl liniiert werden, rund 100 Unternehmerinnen und Unternehmen aus dem gesamten Kreisgebiet waren nach Erkelenz gekommen.

Michael Groß und Kreissparkassenvorstandschef Thomas Giessing haben als ehemalige Leistungssportler eine gemeinsame Vergangenheit. In den 80er Jahren gehörten beide zur absoluten deutschen Sportelite – Michael Groß in der Schwimmhalle und Thomas Giessing als Mittelstreckenläufer im Leichtathletikstation. Giessing erinnerte in seiner Begrüßung daran, dass beide die Ehre hatten, die deutschen Farben bei dem Olympischen Sommerspielen in Los Angeles 1984 zu vertreten. Zwei Jahre zuvor wurden beide zu Sportlern des Jahres gekürt: Thomas Giessing mit der 4 mal 400 Meter Staffel, Michael Groß als SchwimmerMichael Groß sprach in Erkelenz über das Thema „Digital Leadership – die neue Führung von Unternehmen. Aus der Krise in die Zukunft“.

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Ein Thema, so betonte Ulrich Schirowski, Geschäftsführer der WFG, das wohl „nie so wertvoll war, wie heute!“. Denn in der Corona-Krise waren und sind die Unternehmen dazu gezwungen, auf Distanz umzustellen, was einen enormen Schub für das digitale Arbeiten mit sich gebracht hat. „Vielleicht ist gerade dies einer der wenigen wirklich positiven Effekte der Corona-Krise: wenn man muss, dann geht es auch. Und es geht auch gut!“

Dem konnte Michael Groß nur beipflichten. Er zeigte auf, wie Unternehmen – erzwungen beschleunigte – digitale Transformation umsetzen und dadurch agiler, flexibler und auch besser werden. Dies sei der richtige Weg, aus der Krise heraus Zukunft zu gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens nachhaltig zu erhöhen. Sein Fazit: Wir können neue Wege gehen, wenn wir es müssen! Jetzt komme es darauf an, den Mut zu haben nicht nachzulassen und den Weg in die Digitalisierung konsequent fortzusetzen.