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Unfall in Erkelenz: Wieder kracht es auf Hetzerather Kreuzung

Zwei Verletzte bei Unfall : Wieder kracht es auf Hetzerather Kreuzung

Zwei Autos stießen am Mittwochmorgen zusammen - eines blieb auf dem Dach liegen. Ein Mann (19) und eine Frau (62) verletzten sich. Mit der Kreuzung hatte sich auch schon die Unfallkommission befasst.

Am Mittwochmorgen sind bei einem Autounfall an der Hetzerather Kreuzung in Erkelenz gegen 7.45 Uhr zwei Menschen verletzt worden.  Es war bei weitem nicht der erste Unfall an dieser Stelle.

Nach Angaben der Polizei fuhr ein 19-Jähriger Wassenberger mit einem VW auf der Hohenbuscher Straße aus Richtung Hetzerath kommend in Richtung Bundesstraße 57. Im Kreuzungsbereich zur Rurtalstraße kam es dann zum Zusammenstoß mit dem von rechts kommenden Citroen einer 62-jährigen Frau aus Hückelhoven, die auf der vorfahrtberechtigten Rurtalstraße in Richtung Erkelenz unterwegs war. Bei dem Unfall verletzten sich der 19-Jährige und die 62-Jährige leicht, beide mussten jedoch zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Unfallstelle musste für die Dauer der Unfallaufnahme zwischenzeitlich gesperrt werden. Vor Ort im Einsatz waren die Feuerwehr der Stadt Erkelenz, der Rettungsdienst und die Polizei.

Die Kreuzung der beiden Kreisstraßen 29 uns 32 ist in Erkelenz seit vielen Jahren im Gespräch und bietet viel Stoff für Diskussionen: Weil es dort schon zu zahlreichen (auch vermeidbaren) Verkehrsunfällen gekommen ist, ist auch die Unfallkommission des Kreises Heinsberg mit der Sachlage vertraut. Der zuständige Bezirksausschuss Granterath/Hetzerath sprach ebenfalls mehrfach über diese Stelle. Im Dezember 2018 war von einer „Entfährdung“ dieser Kreuzung die Rede. Der damalige Vorsitzende des Bezirksausschusses Granterath/Hetzerath, Thomas Eickels, erklärte während der Sitzung damals, dass die Kreuzung zwar im Verkehrsentwicklungsplan stehe, die entscheidende Frage aber offen sei: was sich dort realisieren lasse. Mehrere Vorschläge lagen schon damals auf dem Tisch, dabei ging es unter anderem um eine Tempo-50-Zone im Bereich der Kreuzung der K 29 und K 32, auch von einem Kreisverkehr an Ort und Stelle war bereits oft die Rede.

Immerhin: In den Haushalt des Kreises Heinsberg ist der „Neubau eines Kreisverkehrsplatzes“ an der Kreuzung der Kreisstraßen 29/32 bereits eingestellt.