Überarbeitung des Antrags zu Straßenbäumen in Erkelenz-Venrath

Noch keine Zustimmung der Erkelenzer Politik : Baumfäll-Antrag: CDU und Grüne bessern nach

Um keine Vorlage zu liefern, die es erleichtert, Straßenbäume in Erkelenz in Zukunft leichter fällen lassen zu können, muss der Antrag für Venrath überarbeitet werden.

Die erste politische Hürde hat der Antrag, Straßenbäume zu fällen, die in Venrath zu nahe an Häusern stehen und deren Wurzeln für Schäden an Gehwegen und Fahrbahnen sorgen, nicht genommen. Noch nicht. Im Hauptausschuss zeichnete sich zwar Zustimmung für das Anliegen ab, das über den Bezirksausschuss und einen gemeinsamen Antrag von CDU und Grünen an die Politik gereicht worden war. Es wurde aber auch Kritik laut, der Antrag könnte es in Zukunft überall in Erkelenz erleichtern, Straßenbäume fällen zu lassen. CDU und Grüne sagten zu, den Antragstext mit den anderen Fraktionen bis zur Ratssitzung am kommenden Mittwoch umzuformulieren.

Den Antragstellern geht es um die 1993 gepflanzten Ahornbäume und Rosskastanien an den Hauptstraßen: In Venrath, Kuckumer Straße, Wanloer Straße und Herrather Straße. Diese stehen teilweise 1,40 Meter von Hauswänden entfernt und haben laut Tiefbauamt bereits Schäden in Gehwegen und an Bordsteinen verursacht. CDU und Grüne beantragen, diese bis zum 29. Februar 2020 zu fällen und dafür Ersatz – an anderer Stelle im Ort oder in Form von niedrigeren Hecken – zu pflanzen. „Wir sehen den dringenden Handlungsbedarf. Hier sind in der Vergangenheit Fehler bei den Pflanzung gemacht worden, die längst hätten behoben werden müssen“, sagte Werner Krahe (FDP) im Hauptausschuss. Er riet dazu, den Antragstext so umzuformulieren, dass er sich nur auf die Situation in Venrath bezieht und keine Allgemeingültigkeit erreichen kann. Rainer Merkens (CDU) kündigte nach eingehenden Diskussion „eine konsensfähige Umformulierung bis zum Stadtrat“ an.