Sturmtief Sabine: In Wegberg kein Unterricht, aber Notbesetzungen - Berufskolleg Erkelenz zu

Schulen in Erkelenz, Wegberg und Wassenberg : Sturmtief Sabine: In Wegberg kein Unterricht, aber Notbesetzungen

Betreuung ist sichergestellt. Eltern, die Kinder zu Hause lassen, sollten ihre Schule darüber informieren. Klausuren werden verschoben. Vorsicht in Parks und Wäldern.

Drohende Orkanböen, die am Montag anhalten, haben ihre Auswirkungen auf den Schulbetrieb. Wenn Eltern die Wahl haben, ihre Kinder zu Hause zu lassen, sollten sie generell die jeweilige Schule darüber informieren. Geschlossen bleibt das Berufskolleg in Erkelenz. Die Grundschulen samt OGS sind geöffnet, ebenso die Hauptschule und die Realschule sowie die beiden Gymnasien. Das Cusanus-Gymnasium verlegt die Vorabi-Klausur auf Mittwoch.

Wassenberger Grundschulen stellen es den Eltern frei, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken. Wenn nicht, sollten sie die Schule informieren. Schulen und OGS sind geöffnet, das Personal steht bereit. Auch Eltern von Gesamtschülern sollen entscheiden, ob der Schulweg für ihr Kind sicher und zumutbar ist. „Die für Montag angesetzten Klausuren in der Oberstufe (einschließlich der Vorabiturklausuren) werden auf Dienstag verschoben“, heißt es auf der Homepage der Betty-Reis-Gesamtschule.

Nach Mitteilung der Stadt Wegberg wird am Montag nach Absprache mit den Schulleitungen kein Unterricht stattfinden. Für Kinder, die dennoch die Schulen erreichen sollten, ist ein Notdienst in den Schulen eingerichtet. Auch eine Betreuung in den Offenen Ganztagsgrundschulen ist geregelt. Am Dienstag, 11. Februar, werde voraussichtlich wieder Unterricht stattfinden. Aktuelle Meldungen zur Situation des Öffentlichen Nahverkehrs erhalten Interessierte unter www.west-verkehr.de.

„Der Besuch der städtischen Kindertagesstätten in Wegberg bleibt von dieser Regelung unberührt, da die Eltern ihre Kinder persönlich in die jeweiligen Einrichtungen bringen und somit selbst für die Sicherheit ihrer Kinder verantwortungsvoll entscheiden können. Eine Pflicht zum Besuch der Kitas gibt es nicht“, teilte Ulrich Lambertz mit. Im Zweifel nehmen die Eltern Kontakt zu ihrer Einrichtung auf.

Die Stadtverwaltung warnt außerdem alle Bürgerinnen und Bürger während des Sturmtiefs vor dem Betreten der öffentlichen Sportstätten, Parks, Grünanlagen, Friedhöfe und Wälder: „Durch die zu erwartenden Windgeschwindigkeiten könnten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Äste brechen und unter Umständen auch Bäume umstürzen.“