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Strukturwandel - Erfolg für Projekt „GründerHub“

Netzwerken im Erkelenzer Land : Strukturwandel – Erfolg für Projekt „GründerHub“

Mit dem Projekt will das Erkelenzer Land Betriebe miteinander vernetzen. Es handelt sich dabei um eine digitale Plattform, die regionsweit verankert sein soll.

(RP) Als „Projekt mit Strahlkraft“ bezeichnet die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) das „GründerHub“, mit dem auch im Erkelenzer Land Betriebe miteinander vernetzen möchte. Auf dieser geplanten digitalen Plattform der GründerRegion Aachen vereinen sich Kompetenzen aus den Kreisen Heinsberg, Düren, Euskirchen und der Städteregion Aachen. Die Zukunftsagentur, die Strukturwandelprojekte rund um das Rheinische Braunkohlerevier bewertet und auf ihre Förderfähigkeit überprüft hat das „GründerHub“ nun mit dem zweiten von drei Sternen ausgezeichnet.

Dem Zukunftsfeld „Innovation und Bildung“ zugeordnet, will dieses Strategie- und Managementprojekt über eine Open-Source-Plattform rein digital neu gegründete und bestehende Betriebe im Revier bedarfsgerecht mit branchen- und regionalspezifischen Informationen versorgen. Ziel ist auch, Gründungshemmschwellen zu senken, was perspektivisch zu mehr Ansiedlungen im Revier führen könne, teilt die ZRR mit. Neben dem „GründerHub“ erhielten auch fünf weitere Vorhaben bei der Aufsichtsratsitzung den zweiten Stern, der sie als „tragfähige Vorhaben“ qualifiziert. Die Entscheidung über vorliegende Bewerbungen um den dritten Stern soll möglichst kurzfristig fallen, um diese Projekte schneller weiterzuqualifizieren, teilte die Agentur mit.

Landrat Stephan Pusch, selbst Aufsichtsratmitglied, sagte: „Es ist enorm wichtig, dass wir gerade auch in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie gemeinsam den Strukturwandel für das Rheinische Revier nachdrücklich vorantreiben.“ Die nun weiterqualifizierten Projekte seien „wichtige Bausteine eines Gesamtbilds, das wir für eine nachhaltig-zukunftsorientierte Entwicklung in unserer Region zeichnen müssen.“ Er gab aber zu: „Dabei stehen wir aber erst am Anfang.“

Der Aufsichtsratsvorsitzende Christoph Dammermann, Staatssekretär des NRW-Wirtschaftsministeriums, sagte: „Wir setzen das Sterneverfahren mit großem Engagement fort und freuen uns, dass sich immer mehr Strukturwandelprojekte im Rheinischen Revier aus den unterschiedlichsten Themenfeldern weiterentwickeln.“