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Sternsinger sammeln in Erkelenz bislang 30.000 Euro

Spendenaktion von Kindern für Kinder : Sternsinger sammeln in Erkelenz bislang 30.000 Euro

Die katholischen Gemeinden in Erkelenz ziehen eine erste Bilanz. Denn gespendet werden kann noch bis zum 2. Februar. Doch schon jetzt scheint das Ergebnis angesichts der erschwerten Bedingungen zufriedenstellend zu sein.

Die Sternsinger waren auch in diesem Jahr in Erkelenz sehr erfolgreich. Sie haben trotz der Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie mehrere tausend Euro gesammelt. Das berichten jetzt die Organisatoren in den Pfarrnachrichten.

Allein die Kinder und Jugendlichen des Sternsingerteams St. Lambertus Erkelenz haben insgesamt 11.000 Euro erhalten. Möglich wurde dies durch traditionelle Haussammlungen, aber auch dank geöffneter Kirchen sowie Besuchen in Altenheimen und dem Rathaus. Besonders beliebt war der Sternsinger-Stand auf dem Wochenmarkt.

Auch in den weiteren Gemeinden wurde kräftig gesammelt, so dass insgesamt bislang 30.000 Euro zusammen gekommen sind. Ein Zwischenergebnis, denn noch bis zum 2. Februar kann gespendet und der Segen ausgeteilt werden.

In Hetzerath sind insgesamt 2252,46 Euro zusammen gekommen. In Holzweiler wurden an vier Terminen insgesamt 1600 Euro gespendet. „Das ist zwar etwas weniger als in den Jahren zuvor, aber für die besonderen Umstände in diesem Jahr dennoch beachtlich“, berichten die Organisatorinnen Kristina Jakob und Birgit Moll.

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Auch die Sternsinger-Allee in Houverath war beliebt. „Wir konnten wieder an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen und ein Spendenergebnis von 5000,27 Euro erzielen“, melden die Organisatoren. In Immerath waren 19 Kinder unterwegs und sammelten 1850 Euro. In der Gemeinde St. Petrus Keyenberg-Kuckum-neu kamen 1556,59 Euro zusammen. Auch Kückhoven kann schon eine Bilanz ziehen und vermeldet ein Spendenergebnis von 1400 Euro. „Das ist eine Summe, auf die wir sehr stolz sein können und mit der wir sehr viel Gutes bewirken“, berichten die Organisatoren erfreut.

In Lövenich freuen sich die Teilnehmenden über einen nach eigenen Angaben „stattlichen Betrag“ von 2869,02 Euro. „Obwohl es noch im Dezember nicht danach aussah, dass eine Haussammlung durchgeführt werden würde, haben sich dank des Engagements von fünf Erwachsenen vier Gruppen auf den Weg gemacht, um bei nasskaltem Wetter den Segen zu den Menschen zu bringen und Geld für Kinder in Not zu sammeln“, heißt es. In Tenholt kamen 1347,07 Euro zusammen und in Bellinghoven 388,93 Euro. In Terheeg sammelten 13 Sternsinger 1129,78 Euro, in Gerderhahn kamen durch 17 Sternsinger 1113 Euro zusammen, und in Golkrath sind es bislang 1705 Euro. In Granterath kam durch die Sternsinger „der stolze Betrag“ 2737,68 Euro zusammen. Das berichten die Organisatoren erfreut.

Von anderen Gemeinden liegen bislang noch keine (Zwischen-)Ergebnisse vor. Die Sternsinger sind außerdem weiterhin im Einsatz. Die 64. Aktion Dreikönigssingen unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ läuft noch bis zum 2. Februar. Unter normalen Umständen wäre das Dreikönigssingen bereits am vergangenen Wochenende zu Ende gegangen.

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt.

(arue)