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Stadthalle Erkelenz​: LVR diskutiert über Katastrophenschutz​

Stadthalle Erkelenz : LVR diskutiert über Katastrophenschutz

Auch auf die Archivarbeit hat der Klimawandel und Katastrophenschutz Auswirkungen. Welche das sind und wie damit umzugehen ist, darüber sprechen Fachleute in der Stadthalle.

Katastrophenschutz ist nach der verheerenden Flutkatastrophe, die im vergangenen Jahr auch den Kreis Heinsberg traf, ein Thema, das aktueller ist denn je. Auch der Landschaftsverband Rheinland (LVR) beschäftigt sich in der kommenden Woche damit. Denn Auswirkungen haben die Startkwetterereignisse offenbar auch auf die Archivarbeit. In der Erkelenzer Stadthalle kommen am Mittwoch, 25. Mai, Archivarinnen und Archivare aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammen, um am Rheinischen Archivtag über Katastrophen- und Krisenmanagement zu diskutieren.

Die Fachleute des Archivwesens sprechen über die gegenwärtigen globalen Herausforderungen und ihre regionalen Ausprägungen, die sich in unterschiedlichem Maße auf die Archivarbeit und den Kulturgutschutz als zentrale Aufgabe auswirken.

Der Schwerpunkt der Tagung liegt angesichts der zunehmend spürbaren Auswirkungen des Klimawandels in extremen Wetterereignissen, wie der Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021, auf der Notfallprävention, die es als Daueraufgabe in den Gedächtniseinrichtungen zu verankern und mit den erforderlichen Ressourcen auszustatten gilt. Das teilt der LVR mit. Hiermit eng verbunden seien Möglichkeiten, archivische Aufgaben und Tätigkeiten nachhaltig zu gestalten.

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Deshalb sollen am kommenden Mittwoch sowohl Potenziale beim Bau und Betrieb von Archiven als auch beim Aufbau kooperativer Strukturen in der Notfallprävention sowie der Rückbesinnung auf bewährte Sicherungstechniken für Archivgut thematisiert werden. Die Referentinnen und Referenten berichten außerdem über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Archive und die Überlieferungsbildung und befassen sich aus aktuellem Anlass auch mit dem Thema des Kulturgutschutzes bei bewaffneten Konflikten.

Sprechen werden auch die NRW-Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) sowie die LVR-Dezernentin für Kultur- und Landschaftliche Kulturpflege, Corinna Franz.

(RP)