Waltraud Hilgers stellt im Johanniter-Stift Erkelenz aus

Kunst im Johanniter-Stift : Malen nach „Lust und Laune“

Ausstellung „Abstrakte Malerei“ von Waltraud Hilgers im Johanniter-Stift Erkelenz – ein Spiel mit Farben, Formen und Flächen.

„Ein Bild wächst. Es ist für mich erst dann fertig, wenn alles stimmt.“ Diese Aussage stammt von Waltraud Hilgers. Die gebürtige Millicherin weiß, wovon sie spricht. Seit ihrem Ruhestand vor sechs Jahren verbringt sie viel Zeit tagsüber in ihrem Atelier, um abstrakte und gegenständliche Bilder zu malen. Das Ergebnis ihrer Leidenschaft zeigt sie in der Ausstellung „Abstrakte Malerei“ im Johanniter-Stift Erkelenz, die am Sonntag eröffnet wurde und bis zum 31. Dezember besucht werden kann.

Vor 15 Jahren begann Hilgers mit der Malerei. Um sich fortzubilden, besuchte und besucht sie Kurse bei Dozenten wie Elke Thomas in Brachelen, Sabine Reder in Neuwerk und Elke Bürger in Erkelenz. Ihr bevorzugtes Mittel ist Acryl. „Mir ist es wichtig, dass ich schnell etwas ändern oder übermalen kann. Öl hingegen hat eine zu lange Trockenzeit“, erklärt sie. Ihr Vorgehen ansonsten ist ein intuitiver Prozess, ein Malen nach „Lust und Laune“, wie sie sagt. Und so entstehen mal abstrakte und mal gegenständliche Bilder. Titel tragen ihre Bilder nicht. Hilgers überlässt es dem Betrachter, darin auf Entdeckungsreise zu gehen.

(RP)
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