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Schule am Grenzlandring Wegberg: Schüler trainieren mit Ex-Fußballprofis

Wegberg : Schüler trainieren mit Ex-Fußballprofis

14 Nachwuchskicker der Schule am Grenzlandring sitzen gespannt auf der Bank in der Zweifach-Turnhalle des Schulzentrums Wegberg. Sie folgen hochkonzentriert den Worten Michael Klinkerts, der ihnen die erste Übung des anstehenden Trainings erklärt.

Der Ex-Fußballprofi war im Rahmen der AOK-Initiative „Fit durch die Schule“ zu Gast an der Schule am Grenzlandring (Hauptschule). Zusammen mit Marcel Witeczek, der ebenfalls früher als Fußballprofi aktiv war, leitete Klinkert heute insgesamt drei Trainingseinheiten für 45 Schüler an der Hauptschule in Wegberg. „Unser Ziel ist es, dass sich die Kinder und Jugendlichen mehr bewegen oder vielleicht sogar in Sportvereinen anmelden“, erklärt Witeczek. Der 51-jährige ehemalige Mittelfeldspieler spielte unter anderem bei Borussia Mönchengladbach und Bayern München.

Das Angebot richtet sich an Schüler ab der Klassenstufe 5 und wird in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW (MSW) umgesetzt. Ziel ist es, das Bewegungsangebot an Schulen zu verbessern und die Heranwachsenden zu mehr Bewegung zu motivieren. Die Schule hatte sich mit einem maßgeschneiderten Projekt zur Bewegungsförderung an der Schule am Grenzlandring um den AOK-Preis beworben und durfte sich über den Gewinn, verbunden mit Fördergeldern zur nachhaltigen Realisierung des Projekts freuen.

Nachdem Klinkert den Schülern die erste Übungseinheit erklärt hat, wird sich zunächst warmgelaufen. Schulsozialarbeiter Sebastian Spiker sitzt auf einer der Bänke in der Sporthalle und schaut gespannt zu. Er freut sich besonders, dass beim Training auch Wert auf die Entwicklung von Sozialkompetenzen gelegt wird.

Nach dem Warmlaufen steht die erste fußballerische Trainingseinheit auf dem Programm: Klinkert und Witeczek üben mit den motivierten Kindern und Jugendlichen das Toreschießen. In seiner persönlichen Karriere traf Klinkert das Tor insgesamt 27-mal in 345 Spielen. Nach der anstrengenden Einheit mit den beiden ehemaligen Fußballprofis gingen die Schülerinnen und Schüler erschöpft in die Umkleidekabine. Dass sich das Training gelohnt hat, sah man an den glücklichen Gesichtern.

(RP)