RWE stellt Festzelt für Keyenberg, Kuckum, Ober- und Unterwestrich sowie Berverath zur Verfügung

Gemeinschaft am Umsiedlungsstandort : RWE übergibt Gemeinschaftszelt an Bürger

Den Bürgern am Umsiedlungsstandort Erkelenz-Nord wird von RWE Power ein Gemeinschaftszelt zur Verfügung gestellt. Die Schlüsselübergabe erfolgte beim dritten Bauherrenfest.

Am Umsiedlungsstandort Erkelenz-Nord wurden bereits um die 50 neuen Häuser bezogen, weitere 120 befinden sich derzeit im Bau. Schritt für Schritt verlagert sich das Gemeinschaftsleben der fünf Dörfer Keyenberg, Kuckum, Ober- und Unterwestrich sowie Berverath nun an den Umsiedlungsstandort. Bislang fehlte es dort jedoch an einem gemeinschaftlichen Ort der Begegnung, einem Ort, an dem das Vereinsleben stattfinden und Feste gefeiert werden können. Aus diesem Grund stellt Tagebaubetreiber RWE Power ein großes Gemeinschaftszelt für die Bürger zur Verfügung. Im Rahmen eines dritten Bauherrenfestes wurde das Zelt stellvertretend für die Bewohner aller Orte an die Dorfgemeinschaft Keyenberg Westrich Berverath e.V. übergeben.

Rund zwei Jahre lang soll das Zelt als Überganglösung zu einem Ort werden, an dem das Gemeinschaftsleben der fünf Orte stattfinden kann. Den Vereinen und Bruderschaften soll so eine Möglichkeit geboten werden mit Veranstaltungen das gesellschaftliche Leben weiterzuführen. In der Zwischenzeit sollen ein neues Gemeindezentrum sowie eine städtische Einrichtung voraussichtlich in Form einer Mehrzweckhalle entstehen und die fünf Erkelenzer Orte an ihrem neuen Standort verbinden.

„Kosten fallen für die Dorfgemeinschaft für die Nutzung nicht an, auch nicht für die Verbräuche, wie beispielsweise Strom oder Wasser“, erklärte Thomas Kolbe, Mitarbeiter in der Umsiedlungsabteilung bei RWE.

Das 200 Quadratmeter große Zelt bietet mit Bestuhlung Platz für rund 120 bis 140 Leute. Zudem kann es bei Bedarf um dieselbe Fläche seitlich erweitert werden. Neben dem Zelt wurden WC-Anlagen und Bürocontainer errichtet. In den Bürocontainern werden einmal in der Woche Bauberatungsstunden angeboten, immer freitags von 13 bis 15 Uhr.

Zudem hat sich eine Hausmeisterin gefunden: Gertrud Abels aus Keyenberg wird sich um das Zelt kümmern. Viele Bürger aus den Umsiedlungsorten waren zum dritten Bauherrenfest gekommen. Elisabeth Mayers-Beecks, Leiterin der Umsiedlungsabteilung, und Erik Schöddert, Bereichsleiter für Umsiedlung und Flächenmanagement bei RWE Power in Köln, übergaben das Gemeinschaftszelt an Vertreter der Dorfgemeinschaft.

Pfarrer Werner Rombach war in Begleitung von Kaplan Philipp Schmitz zur Segnung des Gemeinschaftszeltes gekommen. In den kommenden Monaten sind in der Begegnungsstätte ebenfalls Wortgottesdienste und Eucharistiefeiern geplant. Zudem war es in der vergangenen Woche zu einer Einigung zwischen der Pfarrei Christkönig Erkelenz und RWE Power gekommen: Bis 2021/2022 entsteht am Umsiedlungsort Erkelenz-Nord ein neues Gemeindezentrum. Ein Projekt der katholischen Pfarrgemeinde, das in Keyenberg (neu) bereits angerollt ist, ist das barrierefreie Wohnen, das Pfarrer Rombach besonders hervorhob. „Im März oder April nächsten Jahres sollen die Wohnungen fertig sein“, erklärte er.