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Erkelenz: Im Dürener Land auf Spuren der Kreuzherren

Erkelenz : Im Dürener Land auf Spuren der Kreuzherren

Überrascht waren die Teilnehmer aus dem Erkelenzer Land, als beim Betreten der evangelischen Kirche in Linnich Orgelklänge durch den Kirchenraum schwangen - von der Orgel aus dem ehemaligen Kreuzherrenkloster Hohenbusch. Diese sowie die Kanzel und das Chorgestühl aus Hohenbusch waren das erste Ziel bei dieser Tagesreise.

Gemeinsam hatten Heimatverein der Erkelenzer Lande und Förderverein Hohenbusch eine Fahrt auf den Spuren der Kreuzherren ins Dürener Land organisiert. Man wollte erkunden, was es neben dem Inventar aus Hohenbusch sonst noch an Spuren der Kreuzherren in der näheren Umgebung gibt. Frank Körfer gab einen Überblick über die Geschichte der evang. Kirche in Linnich und erläuterte, wie das Inventar von Hohenbusch dorthin kam. Michael Jansen, Organist aus Geilenkirchen, erklärte die Orgel, eine der bedeutendsten Barockorgeln am Niederrhein, und spielte einige Stücke. Weiter ging die Fahrt nach Langerwehe. In der kath. Pfarrkirche St. Martin befinden sich Chorgestühl, Pieta und Hochaltar aus dem früheren Kreuzherrenkloster Schwarzenbroich. Paul Fabianek, exzellenter Kenner der Geschichte der Kreuzherren, schilderte die Geschichte von Kloster Schwarzenbroich und stellte Kunstwerke vor.

Nach Besuch auf der Laufenburg wurde die Klosteranlage Wenau besichtigt. Die gut erhaltene Klosteranlage vermittelte einen interessanten Eindruck davon, wie ländliche Klöster einmal ausgesehen haben. Der ehemalige Wassenberger Pfarrer Portz erklärte den Erkelenzern fachmännisch und humorvoll die bedeutende Kirche, Klosteranlage und ihre Kunstschätze.

(RP)