Heimatverein Erkelenz und Erkelenzer Karnevalsgesellschaft von 1832 trafen sich

Erkelenz: Brauchtum trifft auf Heimat

Die lieb gewonnene Tradition, den Erkelenzer Prinzen in den Heimatverein an diesem traditionellen Abend aufzunehmen, klappte diesmal leider nicht – er ist schon lange Mitglied.

An diese rheinische Tradition, nach der jede Veranstaltung, die zum zweiten Mal stattfindet, schon eine Tradition ist, erinnerte Günther Merkens als Vorsitzender des Heimatvereins der Erkelenzer Lande (HEL) bei der „Vorstandssitzung ohne Tagesordnung“, die jeweils im Dezember stattfindet.

Die weihnachtlich-gemütliche Gaststätte Küppers in Kückhoven war der Ort, an dem zwischen Prinz Frank I. mit Prinzessin Andrea I. (Maraite) sowie Günther Merkens der Prinzenorden und die jüngsten drei Veröffentlichungen des Heimatvereins einschließlich einiger Worte wechselten. Da der Prinzgemahl an Heiserkeit litt und den Abend bei Schnitzel, Salat, Beilagen und Pfefferminztee verbrachte, redete die Prinzessin: „Wir sehen uns als Teil des Heimatvereins, der eine hervorragende Arbeit leistet – wir danken von daher sehr herzlich für die Einladung“, richtete Andrea I. ihre Einleitung zur Ordensübergabe an den HEL-Vorsitzenden Günther Merkens. Gestaltet hat den Orden der mit dem Paar befreundete Künstler Karl-Heinz Laufs, in den dieser den Theodoliten und das Lot für Franks Beruf als Vermessungsingenieur, einen Radreifen für der Prinzessin Hobby, den Vorsitz des Hovener Kunstradvereins „Viktoria“, zur Grundlage genommen hat. Ein Kompliment in Richtung Heimatverein brachte der heisere Prinz dann doch heraus: „Der Heimatverein ist die erste Institution, die mein Regierungsprogramm in einem Teil umgesetzt hat, nämlich, dass alle Erkelenzer Offizial-Internetseiten Begrüßungsworte in Niederländisch, Französisch, Spanisch, Englisch und Italienisch enthalten sollen, das ist echt europäisch!“ Günther Merkens ergänzte, dass lediglich Spanisch noch in Arbeit sei, zu den anderen geselle sich beim HEL Plattdeutsch.

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Neuaufnahmen in den Verein gab’s dann auch noch: Kammerzofe Karin Jensch und Köbes Sascha Jensch erhielten die Aufnahmeanträge. Bei Hofmarschall Theo Görtz war das überflüssig: er dient dem Heimatverein schon lange als fleißiger Geschäftsführer. Auch bei den anderen Vorstandsmitgliedern und Arbeitskreisleitern bedankte sich Günther Merkens, im ablaufenden Jahr sei wieder hervorragende Arbeit geleistet worden.

(RP)
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