Fußwallfahrt nach Trier St. Matthias-Bruderschaft

Fußwallfahrt nach Trier : Pilgerreise der St. Matthias-Bruderschaft nach Trier

Erneut veranstaltete die Erkelenzer St. Matthias-Bruderschaft eine Fußwallfahrt, die nach Trier führte.

Die St. Matthias-Bruderschaft Erkelenz Stadt und Land ist zu Fuß zum Grab des Heiligen Apostels Matthias nach Trier gepilgert. Bevor Pfarrvikar und Mitpilger Guido Mönchhalfen den Reisesegen erteilte, hatten sich die Teilnehmer noch in St. Lambertus Erkelenz getroffen, wo Brudermeister Hermann-Josef Weuthen sie auf die Jahreslosung aus dem Evangelium nach Johannes „Kommt und seht“ einstimmte. Zunächst ging es nach Tetz, wo Mitpilger Jakob Beuth mit seinem Team zum 33. Mal das Pfarrheim für die Frühstückspause vorbereitet hatte. Hier begrüßte Wallfahrtsleiter Theo Deselaers die Pilger. Auf der einen Seite bedauerte er, dass die Gruppe gegenüber dem letzten Jahr auf 25 Teilnehmer geschrumpft war, freute sich jedoch darüber, dass sich vier Pilger erstmals auf den Weg machten.

Neben dem Brudermeister hatten auch wieder einige Pilger für den Weg Meditationen, Gebete und Fürbitten vorbereitet, in denen Bezug auf das Jahresthema genommen wurde. Von Bruder Thomas in Trier in Empfang genommen, zogen alle zusammen singend in die Matthias-Basilika ein. Nach einem kurzen Innehalten überreichte Bruder Thomas die Erstpilgermedaillen an Edith Jenckel und Herbert Schaaf. Danach erfolgte die Ehrung der Jubilare: Guido Mönchhalfen, Joachim Müller und Theo Deselaers für ihre jeweils zehnte Wallfahrt.

Erfreulich gut war die Beteiligung an der Tagesbuswallfahrt, die Rainer Merkens leitete. Er hatte auch die Kreuzwegmeditation vorbereitet, an der die Bus- und Fußpilger in der Marienkapelle nach der Pilgermesse teilnahmen. Anschließend traf man sich im Pilgerheim zu Kaffee und Kuchen.

Pilgerpater Bruder Athansius erteilte den Reisesegen, wünschte einen guten Heimweg und bat, im nächsten Jahr wieder zu kommen. Nachdem die Pilger nach ihrer Rückkehr in Erkelenz am Bahnhof von Freunden und Bekannten begrüßt wurden, gingen alle singend über die Kölner Straße und zogen in St. Lambertus ein. Bevor Pastor Werner Rombach den Schlusssegen erteilte, bedankte sich Vorsitzende Ludgera Yhayet-Spenrath besonders beim Brudermeister, dem Wallfahrtsleiter und bei allen, die an der Gestaltung beteiligt waren.

(RP)
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