Erkelenz: Volksbank Mönchengladbach hilft Kinderschutzbund Erkelenz

Erkelenz : Volksbank unterstützt Kinderschutzbund

7500 Euro aus dem Gewinnsparen der Volksbanken werden in diesem Jahr von der Volksbank Mönchengladbach an die Ortsverbände des Kinderschutzbundes in Mönchengladbach, Willich und Erkelenz verteilt.

„Wir sind vom Konzept ihrer Arbeit überzeugt, die auch unserem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe entspricht“, begründete der Vorstandsvorsitzende Veit Luxem. Die ehrenamtliche Arbeit sei ein wichtiger Baustein für ein funktionierendes Gemeinwesen, daher seien im vergangenen Jahr die Tafeln in der Region mit einer Spende bedacht worden.

In Erkelenz wird das Geld in die Arbeit mit Flüchtlingen fließen. „Wir gehen in die entsprechenden Einrichtungen und werden als Ansprechpartner wahrgenommen“, erklärte Vorsitzender Michael Kutz. Die Arbeitsschwerpunkte des Erkelenzer Ortsverbandes lägen unter anderem in der Ernährungsberatung, der Vermeidung von Gewalt und Mobbing, der Vermeidung von häuslicher Gewalt und der allgemeinen Krisenhilfe. Unterstützung und Hilfe, die Not tue, so Kutz: „Wir haben zum Beispiel in diesem Jahr 16 Fälle von sexuellem Missbrauch.“

Allen Ortsverbänden ist eines gemein, so Michael Kutz und Heidrun Esser unisono: „Wir sind die Vorstufe zu den offiziellen Stellen wie dem Jugendamt. Von daher haben wir ganz andere Möglichkeiten und sind nicht gezwungen, sofort mit rechtlichen Konsequenzen zu reagieren.“ Erst aus einem ganz langsam und behutsam entstehenden Vertrauensverhältnis heraus, würden die nächsten Schritte mit ihnen gemeinsam vereinbart. Die Vorstände der Volksbank, Veit Luxem, Josef Brück und Franz Meurers, nahmen sich bei der Übergabe der Schecks die Zeit und wollten viel über die Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte in den Vereinen wissen.

(RP)