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Erkelenz: Mit Wolfgang Linkens durch das Museum von Borussia Mönchengladbach

Wolfgang Linkens aus Erkelenz : Früherer Wehrleiter ist Stadionguide bei Borussia

Wolfgang Linkens war bis 2015 der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Erkelenz. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand hat er als Stadionguide bei Borussia Mönchengladbach eine Aufgabe, die ihm viel Spaß bringt.

Für die einen ist es eine bloße alte Ausgabe des „Kicker“, jener Fußball-Fachzeitschrift, die wohl so gut wie jeder Fußballbegeisterte schon oft in die Hand genommen und gelesen hat. Für den Erkelenzer Wolfgang Linkens, bis 2015 der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Erkelenz, ist die Ausgabe vom 7. Februar 1955 – da war Linkens noch nicht mal geboren – eine ganze Menge mehr: Die Ausgabe, die damals 50 Pfennig gekostet hat, gehört ihm nämlich. Heute liegt sie im Museum von Borussia Mönchengladbach, direkt gelegen neben dem schmucken Stadion des Bundesligisten und Champions League-Achtelfinalisten der laufenden Saison. Dass Wolfgang Linkens darauf mächtig stolz ist, ist längst nicht nur Borussias Fans sonnenklar.

Eigenlich ist Linkens zufriedener Ruheständler und kann seine Zeit heute so nutzen, wie er mag. Nach seinem Berufsleben in der Erkelenzer Stadtverwaltung und seiner aktiven Zeit als Wehrleiter hat er bei Borussia seine Aufgabe als Stadionguide gefunden. Die Geschichten, die er bei den Rundgängen zu erzählen hat, sind einzigartig – und vor allem gewürzt mit der von Linkens bekannten Prise Charme, mit dem der Erkelenzer die Besucher stets zu begeistern weiß.

„Technisch ist das Museum das modernste, was im Moment in Europa zu finden ist“, sagt er. Und in der Tat: Die Besucher dürfen in eine ganz besondere Fohlen-Welt eintauchen. Zu verantworten hat die Pia Terstappen, die bei Borussia die Bereichsleiterin „Fohlenwelt“ und „Fohlentours“ ist. Mit Linkens steht sie so manches Mal an einem der besonderen und tonnenschweren Ausstellungsstücke: Die alte Anzeigentafel vom unvergessenen Bökelberg hat Linkens schon als Kind gesehen, als er seine Borussia live anfeuern durfte.

Wer schon mal erste Infos lesen und auf dem Laufenden bleiben möchte, was künftige Besuche angeht, kann sich zumindest online durch die Fohlen-Welt klicken: www.museum.borussia.de. (back)