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Erkelenz/Immerath: Tollitäten reisen standesgemäß durch die jecke Zeit

Erkelenz / Immerath : Tollitäten reisen standesgemäß durch die jecke Zeit

Viele närrische Termine stehen auf dem Plan, weite Wege sind obligatorisch – damit diese auch möglichst bequem geraten, sind schöne Prinzenkutschen angesagt. Auch die Tollitäten der Erkelenzer Karnevalsgesellschaft von 1832 und der Karnevalsgesellschaft „Immeroder Seckschürger“ reisen derzeit mit ihren schicken Fahrzeugen durchs jecke Land.

Für die EKG ist es das Erkelenzer Autohaus Himmels, das das Prinzenpaar Frank und Andrea Maraite mit einem flotten Flitzer ausgerüstet hat. Carmen Himmels-Jansen hat das Fahrzeug übergeben. EKG-Vorsitzender Heinz Baltes sprach im Namen der blau-weißen Gesellschaft seinen Dank aus und wünschte Leo Moll, dem Fahrer, stets eine sichere Fahrt. Baltes sagte: „Das ist eine nicht alltägliche Unterstützung, die uns das Autohaus bietet.“ Als kleinen Dank gab es schließlich den Sessionsorden. Übrigens: Prinz Frank musste neulich auf das Fahrzeug verzichten, fehlte er doch krankheitsbedingt. Doch schon zur Damensitzung und Sitzung für ältere Mitbürger, die beide erfolgreich über die Bühne gingen, zeigte sich die Tollität wieder einsatzbereit.

Bei den rot-weißen Seckschürgern freut sich das Prinzenpaar Arno Lemmen und Kerstin Eitze-Lemmen über das Fahrzeug, das Dominik Büschgens vom Autohaus Louis Dresen aus Viersen überreichte. Büschgens wohnt übrigens in Immerath und ist somit der Gesellschaft sehr verbunden. Auf den zahlreichen Reisen von Saal zu Saal hat das Prinzenpaar mit Hofstaat viel zu feiern, denn: Die Eheleute wussten schon 2013, dass sie in dieser Session an der Spitze des Immerather Fastelovends stehen wollten, stand doch in 2018 die Silberhochzeit des sympathischen Paares an. Und: Prinz Arno war vor genau zehn Jahren der Prinz im ersten Immerather Dreigestirn. Damals machte Gattin Kerstin als Hoffotografin mit. Das Design des Prinzenmobils – da hatte Sohn Maximilian die Finger erfolgreich im Spiel, denn der Junior des Prinzenpaares zeichnete dafür verantwortlich und auch für das Design des Sessionsordens, worauf Papa Arno und Mama Kerstin natürlich stolz sind.

(RP)