Erkelenz: Heimatverein stellt Weiterentwicklung des Virtuellen Museums bei der 4. Heimat-Akademie NRW vor

Erkelenz : Virtuelles Heimatmuseum in Dortmund präsentiert

Nach der Vorstellung des „Virtuellen Museums der verlorenen Heimat“ beim Kulturpolitischen Bildungskongress in Berlin vor einigen Wochen stellte der Heimatverein der Erkelenzer Lande sein Projekt jetzt bei der „4. Heimat-Akademie NRW“ in Dortmund die geplanten Weiterentwicklungen vor.

Das Virtuelle Museum, das seit Oktober 2018 online ist, soll um ein weiteres Element, einen spielerischen Zugang insbesondere für Jugendliche, erweitert werden, kündigten Bernd Finken, Wolfgang Lothmann und Günther Merkens an.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen veranstaltet seit einiger Zeit in regelmäßigen Abständen Heimat-Akademien. Mit diesen will das Ministerium zusammen mit engagierten Bürgern neue Wege für die Ansprache, auch die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen, suchen. Die 4. Heimat-Akademie fand im Deutschen Fussballmuseum in Dortmund statt und stand im Zeichen der Nutzung digitaler Möglichkeiten für diesen Zweck.

Als Vertreter des Erkelenzer Heimatvereins stellten Finken, Lothmann und Merkens sowohl das Virtuelle Museum in der jetzigen Fassung als auch die geplante Erweiterung vor. Ein Projekt, das vom Ministerium im Rahmen des Programms Heimatzeugnis gefördert wird.

Für die Zukunft ist geplant, Heimat und Geschichte zusätzlich in spielerischer Form digital zu vermitteln. „Dabei“, so erklärte Wolfgang Lothmann, Leiter des Arbeitskreises Virtuelles Museum, „könnten Online-Spiele wie Hidden Object, Geocaching, Quiz oder spielerische Wettbewerbssituation geschaffen werden“. Im Moment werden die „einzelnen Möglichkeiten auf ihre Umsetzbarkeit geprüft“, ergänzte Bernd Finken. Gedacht ist daran, mittels einer fortlaufenden Geschichte den Besuchern die Inhalten des Virtuellen Museum näher zu bringen.

Dazu der Vorsitzende des Heimatvereins Günther Merkens: „Das Virtuelle Museum wird angenommen und deshalb müssen neben den Inhalten auch die Zugangsmöglichkeiten erweitert werden, dazu haben wir noch viele Ideen, an deren Umsetzung jetzt gearbeitet wird.“ Die vielen Rückfragen aus dem Plenum nach der Vorstellung des Virtuellen Museums zeigten, dass „der Heimatverein auf dem richtigen Weg ist“.

(spe)