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Erkelenz: Dorfgemeinschaft Holzweiler überreicht Spende an Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin am Elisabeth-Krankenhaus in Mönchengladbach-Rheydt

Freunde im Elisabeth-Krankenhaus Rheydt : Holzweiler spendet für Kinderklinik

„Die Solidarität ist berührend.“ Der Chefarzt des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin am Elisabeth-Krankenhaus in Mönchengladbach-Rheydt, Professor Wolfgang Kölfen, nahm nur zu gerne den Scheck der Dorfgemeinschaft Holzweiler entgegen: „Die Spende fließt in die Finanzierung der Angebote oder Dinge, die nicht von den Krankenkassen übernommen werden.

Dazu gehören zum Beispiel die Arbeit der Erzieherinnen, aber auch der regelmäßige Auftritt des Zauberers oder Clowns oder die Anschaffung von Spiel- und Bastelmaterial.“

Ina Strothe-Fölske brachte es für ihre Mitstreiter Johannes Oellers und Willi Weitz, die ebenfalls bei der Übergabe des Schecks über 2800 Euro dabei waren, auf den Punkt: „Uns ist wichtig, dass das Geld da ankommt, wo es gebraucht wird.“ In gewisser Weise profitiert die Kinderklinik von den Auswirkungen des Braunkohlentagebaus, so Weitz, denn das habe ein neues Wir-Bewusstsein in Holzweiler geschaffen: „Seit 2016 klar wurde, dass wir nicht abgebaggert werden, ist in Holzweiler ein neues Gefühl der Zusammengehörigkeit gewachsen.“ So war es keine Frage, dass nahezu das gesamte Dorf vor Weihnachten beim Projekt des Heimatvereins „Allerlei Weihnacht im Seilerdorf Holzweiler“ mitgemacht hat. Ina Strothe-Fölske und Willi Weitz zählen auf: „Es gab Waffeln, Bier, weihnachtliche Deko wurde verkauft, es gab Suppe, der Glockenstuhl konnte besichtigt werden, zwei lebende Esel waren für die Kinder da. Freiwillige Feuerwehr, Fußballverein, Bruderschaft, alle haben geholfen.“ Am Ende der wenigen Stunden hatte der Verein 2800 Euro beisammen, bei 1450 Dorfbewohnern.

(RP)