Bauunternehmen Storms stellt sich neu auf

Erkelenz · Seit der Übernahme vor sechs Jahren habe man „die Firma im Grunde komplett auf den Kopf gestellt“, sagt Hans Montag. Man habe sich damals allerdings bewusst dazu entschieden, den Namen Storms zu behalten.

 Geschäftsführer Hans Montag (l.) hält für die Gäste eine Rede.

Geschäftsführer Hans Montag (l.) hält für die Gäste eine Rede.

Foto: Storms

Neue Marke und frischer Wind – das steht hinter der Neuaufstellung des Erkelenzer Bauunternehmens Storms. Mit einer großen Feier hat die Firma die Gründung ihrer beiden Marken Storms Wohnungsbau und Storms Gewerbebau verkündet. „Wir wollen uns künftig nur noch auf diese beiden Themen fokussieren“, erklärt Geschäftsführer Hans Montag, der das 1983 gegründete Unternehmen 2017 von Ernst Storms übernommen hatte. Während man sich früher auf alles, was mit Bauen und Sanieren zu tun hatte, gestürzt habe, wolle man sich jetzt auf die beiden wesentlichen Felder beschränken. „Das können wir, da haben wir unsere Spezialisten“, sagt Montag. Man könne heutzutage nicht mehr Fachmann für alles sein, sondern müsse sich Partner suchen, die sich etwa bei der Immobilienvermarktung, Finanzierungsberatung oder Vermittlung besser auskennen.

Seit der Übernahme vor sechs Jahren habe man „die Firma im Grunde komplett auf den Kopf gestellt“, sagt Hans Montag. Man habe sich damals allerdings bewusst dazu entschieden, den Namen Storms zu behalten: „Es war ja auch längst nicht alles schlecht.“ In Sachen Arbeitsabläufe, digitales Marketing und Mitarbeiterführung habe man sich allerdings modernisiert. 30 Mitarbeiter arbeiten heute am Standort an der Alfred-Wirth-Straße.

In Zukunft möchte Hans Montag das Unternehmen expandieren. Etwas in die Richtung Photovoltaik sei unter anderem denkbar. „Auch eine Niederlassung in Aachen ist bei uns schon länger ein Thema“, sagt er – von dort aus wäre es ein deutlich kürzerer Weg zu vielen Kunden. Gleichzeitig arbeite man aber auch daran, direkt vor Ort in Erkelenz mehr Projekte zu bekommen – schließlich findet vor allem im Oerather Mühlenfeld und am Umsiedlungsstandort derzeit ein regelrechter Bauboom statt.

Gefeiert wurde die Neuaufstellung übrigens im Rahmen eines „Relunch“ im Immerather Sternerestaurant Troyka – mit alten Schulbussen wurden die knapp 100 Gäste dafür aus der Firmenzentrale ins Restaurant gefahren. (cpas)

(cpas)