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Erkelenz: Aktionswoche der Ferienspiele in Hohenbusch trotz Corona

Gelände an Haus Hohenbusch bei Erkelenz : Besondere Ferienspiele mit kleinem Meer im Glas

Nur 60 statt der üblichen 120 Kinder waren bei der Aktionswoche der Ferienspiele der Stadt Erkelenz dabei. Dennoch: Die Entscheidung, die Angebote stattfinden zu lassen, war wohl die richtige, denn die Kinder freuten sich über eine Menge Spiel und Spaß.

Dass die Stadt Erkelenz und die Jugendzentren die Ferienspiele durchziehen können, ist so selbstverständlich nicht. Dass dies die richtige Entscheidung war, zeigte sich bei der Aktionswoche der Ferienspiele der Stadt Erkelenz, die stets in der dritten Woche rund um Haus Hohenbusch stattfindet. Unter Einhaltung aller Regeln wegen Corona lautete das Motto „Unterwasserwelt“. Statt der sonst üblichen 120 Kinder waren nun 60 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren dabei.

Zusammen mit Stadtjugendpflegerin Katharina Lüke drehte Ralf Schwarzenberg, Leiter des Amtes für Kinder, Jugend, Familie und Soziales bei der Stadt Erkelenz, eine Runde über das Gelände. Dabei ließ sich Schwarzenberg von den Kindern eine Menge erzählen. „Fakt ist, dass wir mit der Entscheidung, die Ferienspiele stattfinden zu lassen, Eltern und Familien entlasten wollen. Außerdem wollen wir, dass die Kinder etwas erleben dürfen. Die vergangenen Monate waren sehr anstrengend“, sagte Schwarzenberg.

 Diese hübschen Leuchttürme müssen nur noch trocknen.
Diese hübschen Leuchttürme müssen nur noch trocknen. Foto: Anke Backhaus

Auch Katharina Lüke hat bei den Planungen auf völlig veränderte Bedingungen reagieren müssen – doch die Arbeit hat sich ausgezahlt. „Die Kinder verhalten sich sehr diszipliniert und halten sich an die Regeln“, betonte Katharina Lüke, die den Kindern in diesem Jahr nicht alles anbieten kann, angefangen beim riesigen Begrüßungskreis morgens im Klostergarten, und auch der große Mittwochsausflug musste ebenso gestrichen werden wie auch die allseits beliebte Wasserschlacht, die für den Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen die letzte seiner Amtszeit gewesen wäre.

Den Spaß der Kinder unterstreicht stellvertretend für alle Kinder Lia (10): „Wir haben ein kleines Meer im Glas gebastelt mit blau gefärbtem Wasser. Wenn man es schüttelt, glitzert es sogar.“