Eiserne Hochzeit Schrade in Doveren

Eiserne Hochzeit: Tanzen zur Musikkapelle als gemeinsame Leidenschaft

Katharina und Bruno Schrade haben sich in einem Tanzlokal in Doverhahn bei der samstäglichen Veranstaltung mit Musikkapelle kennengelernt. „Wenn man 65 Jahre verheiratet ist, muss im Prinzip alles stimmen“, sagten sie jetzt vor ihrer Eisernen Hochzeit, „es war eine schöne Zeit mit Höhen und Tiefen.“

Den Tag der kirchlichen Trauung am 13. Juni feiern sie mit einem Empfang. Kirchlich hatten sie am 4. Juli geheiratet und richten dazu am 7. Juli eine Feier im Familien- und Freundeskreis aus.

Die Jubilarin wurde am 25. Februar 1931 in Linnich geboren und ist in Doveren zur Schule gegangen. Später arbeitete sie in der Rheindahlener Spinnerei „Dilthey“. Nach Familiengründung war sie Hausfrau und Mutter. Das Paar hat eine Tochter und einen Sohn sowie drei Enkel und zwei Urenkel. Bis vor einigen Jahren haben beide sehr gerne Walzer oder Foxtrott zusammen getanzt. Zudem hat Katharina Schrade viel im Garten gearbeitet sowie für Kinder und Ehemann Kleidung gestrickt.

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Bruno Schrade wurde am 2. Dezember 1929 in Ostpreußen geboren. Dort ging er zur Schule und geriet als 14-Jähriger in russische Gefangenschaft. 1951 nahm er für zehn Jahre eine Tätigkeit als Verputzer im Erkelenzer Baugewerbe auf. Daran schloss sich eine 30-jährige Beschäftigung bei Hochbau Holthausen in Düsseldorf an, während der die Prüfung zum Betonbauer ablegte. In der Freizeit spielte er Fußball und kickte später bei den Alten Herren von Viktoria Doveren. Zudem repariert er mit Vorliebe Dinge in seiner Werkstatt. 30 Jahre lang war er im Karnevalsverein „Tipp“ Doveren und einmal Karnevalsprinz. Ehefrau Katharina war dabei aktiv eingebunden.

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