Edelgard und Siegfried Kaden feiern in Gerderath das Fest der Eisernen Hochzeit

Glückwunsch : Froh über schöne gemeinsame Zeit

Edelgard und Siegfried Kaden sind erstaunt darüber, das Fest der Eisernen Hochzeit begehen zu dürfen. Sie hätten nie geglaubt, dass sie die ganze Zeit altersmäßig und in so guter Weise überstehen würden. Und sie freuen sich darüber, dass sie eine schöne Zeit zusammen verleben und würden sich jederzeit wieder für ihren Partner entscheiden.

Das Ehepaar, das am 2. Oktober 1954 heiratete, feiert mit Familie, Verwandten und Bekannten. Die zwei Töchter und zwei Enkelkinder unterstützen sie dabei.

Kennengelernt haben sie sich im Ostseebad Zinnowitz: In einem Hotel war an den Wochenenden immer zum Tanz eingeladen worden. Sie wohnte im Ort und er hat in der Nähe als Zimmermann gearbeitet. Die Ehefrau kam am 9. Juni 1934 in Ristow, in Hinterpommern, zur Welt und ist in Zinnowitz zur Volksschule gegangen. Im Anschluss hat sie im Ort eine Ausbildung als Verkäuferin bei der Handelsorganisation gemacht und dann eine Saison lang in einer Bäckerei verkauft. Später ist sie zu ihrem Verlobten Siegfried nach Dresden und mit ihm im Anschluss nach Schneeberg ins Erzgebirge gezogen und hat jeweils in ihrem Beruf gearbeitet. 1957 zog das Paar nach Gerderath. In ihrer Freizeit hat sie gerne gestickt, gestrickt und beide haben Karten gespielt.

Der Jubilar wurde am 31. März 1934 in Dresden geboren und hat nach der Volksschule eine Lehre als Schreiner gemacht. Für die Bauunion Dresden ging er als Zimmermann nach Wolgast bei Zinnowitz. Später war er als Bergmann bei der Firma Wismut im Uranerzbergbau zunächst in Dresden und dann in Schneeberg. Seit dem Umzug nach Gerderath war er bis zur Rente auf der Zeche Sophia Jacoba beschäftigt. Sonntags ging es mit der Familie zu Ausflügen ins Sauerland, in die Eifel oder nach Luxemburg.

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