In Erkelenz Multi-Kulti im Schulalltag

Erkelenz · Die Astrid-Lindgren-Schule in Erkelenz zählt in NRW zu den Pilotschulen, an denen die Muttersprachenförderung besonders gefördert wird.

 Stolz präsentieren die Kinder ihre verschiedenen Herkunftsländer.

Stolz präsentieren die Kinder ihre verschiedenen Herkunftsländer.

Foto: Erkelenz, Astrid-Lindgren-Schule Multi-Kulti-Tage/Christos Pasvantis

An der Astrid-Lindgren-Schule in Erkelenz geht es täglich bunt zu: Aktuell besuchen Kinder mit Wurzeln aus Dutzenden Nationen die Grundschule, 25 verschiedene Sprachen können die Schüler sprechen. Grund genug, das jetzt mit einem Projekt zu feiern: In einer Ausstellung haben die Kinder auf die Länder, in denen ihre Wurzeln liegen, aufmerksam gemacht. „Wir hatten auch ein gemeinsames Frühstück mit den Eltern in den Klassen, bei dem jeder traditionelle Gerichte aus der Heimat mitgebracht hat“, erzählt Hasna Hakkadi. Sie ist an der Astred-Lindgren-Schule für die Integration und für den sogenannten „herkunftssprachlichen Unterricht“ (HSU) verantwortlich. „Bei uns an der Schule gibt es zum Beispiel nachmittags Unterricht auf Polnisch und Russisch“, erklärt Schulleiterin Katrin Meyersieck. Insgesamt wird in Nordrhein-Westfalen mit dem Programm der Unterricht in 30 verschiedenen Sprachen gefördert. In weiterführenden Schulen fanden im vergangenen Jahr sogar erstmals zentrale Sprachprüfungen im HSU für die Kinder statt.

Die Astred-Lindgren-Schule zählt in NRW zu den Pilotschulen, an denen die Muttersprachenförderung besonders gefördert wird. „Die Kinder sind jedes Mal richtig stolz, wenn sie etwas aus ihrem Land erzählen dürfen“, sagt Hasna Hakkadi.

(RP)