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SPD Erkelenz kritisiert Thomas Kutschaty für Positionen zum Hambacher Forst

Kritik an SPD-Landtagsfraktion : SPD-Kritik an Landtagsfraktion

SPD Erkelenz kritisiert Thomas Kutschaty, den Fraktionsvorsitzenden der SPD im Düsseldorfer Landtag, für Positionen zum Hambacher Forst.

Kritisch sieht die Erkelenzer SPD eine Position von Thomas Kutschaty, ihres Landtagsfraktionsvorsitzenden, über den Hambacher Forst. Darauf weist die Ortsvereinsvorsitzende Katharina Gläsmann in einer Presseerklärung hin.

„Zwar sind wir in Erkelenz nicht unmittelbar von den Problemen rund um den Hambacher Forst betroffen, dennoch wünschen wir uns genauso wie die echten Umweltaktivisten ein schnelles Ende der Braunkohle. Wir als SPD Erkelenz teilen vor diesem Hintergrund nicht die Position von Thomas Kutschaty, RWE die Entscheidung über die Rodung des Hambacher Forstes allein zu überlassen. Hätten wir diese rechtsstaatlich völlig korrekte, aber politisch vollständig passive Position über die Jahrzehnte seit der Genehmigung von Garzweiler II eingenommen, hätte Erkelenz noch mehr unter dem Tagebau zu leiden. Weder gäbe es heute die Leitentscheidung, Holzweiler bestehen zu lassen, noch die weite Linienführung um Holzweiler herum. Das wurde nur durch permanente Auseinandersetzung mit RWE erreicht“, kritisiert Gläsmann die Position ihrer Landtagsfraktion und verweist darüber hinaus auf die in Erkelenz in diesen Fragen stets parteiübergreifende Einigkeit hin.

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Gläsmann lädt Kutschaty ein, nach Erkelenz zu kommen, um über den Tagebau und dessen Folgen für Erkelenz zu diskutieren: „Wir laden ihn ein, einfach mal von der anderen Seite ins ,Loch’ zu schauen, wo der Tagebau nicht für Arbeitsplätze, sondern für vielfältigen Verlust steht.“ In Zeiten des Klimawandels gebe es kaum etwas Sozialdemokratischeres als „Nachhaltigkeit und Rücksicht im Umgang mit unseren Ressourcen“.

(spe)