Hochzeitssängerin aus Erkelenz So lief es für Katja Forg bei The Voice Of Germany

Erkelenz · Nach dem Viererbuzzer ist für die Erkelenzerin in den Battles Schluss. Warum sie doch noch im Finale dabei sein kann – und wie die Fans dabei helfen können.

Katja Forg bei The Voice of Germany. In den Battles ist die Erkelenzerin ausgeschieden.

Katja Forg bei The Voice of Germany. In den Battles ist die Erkelenzerin ausgeschieden.

Foto: ProSieben/SAT.1/André Kowalski

Sie wollte der Welt zeigen, „dass eine 51-Jährige das noch drauf hat und ein Statement für Frauen meiner Generation setzen“. Diesem Anspruch ist die Erkelenzerin Katja Forg bei ihrer Teilnahme bei der Castingshow The Voice Of Germany mehr als gerecht geworden. Als sie bei der Blind Audition die Bühne betrat, war dies ein ganz besonderer Moment. „Vor Menschen auf der Bühne zu stehen und zu singen, das bin ich gewohnt“, sagt Katja Forg rückblickend. Doch in dem Wissen, dass dort vier Stars der Musikbranche sitzen, die in diesem Moment ganz genau hinhören, ist das doch etwas ungewohnt. Ein letztes Mal durchatmen, dann ging es los. 

Die Wahl fiel auf den Song „When Love Takes Over“ von David Guetta & Kelly Rowland. Als Katja Forg zum ersten Refrain ansetzte, gab es nicht nur beim Publikum kein Halten mehr, auch Mark Forster und Peter Maffay drückten schnell auf den Buzzer. Damit war klar, dass die erste Hürde geschafft ist. Mit einem Lächeln auf den Lippen sang die Erkelenzerin weiter und sorgte so dafür, dass auch Stephanie Kloß und Rea Garvey sich umdrehten. „Das war ein verrücktes Gefühl – eine große Ehre und ein Ritterschlag“, sagt Katja Forg. 

Sie hatte nun die Qual der Wahl. Alle vier Coaches wollten sie in ihrem Team haben. Für viele eine schwere Entscheidung, doch nicht für Katja. Sie entschied sich für Peter Maffay. Er sei sehr wertschätzend allen gegenüber, sagt Katja. Das bekam sie selbst auch zu spüren. Maffay habe „die Klarheit und der Biss“ sofort gefallen. „Da stimmt einfach alles“, lobte der Coach.

Ende Mai war die Aufzeichnung für die Blind Audition gewesen, die für die zweite Runde, die Battles, stand Anfang Juli auf dem Plan. Rund eine Woche vorher war Katja Forg erneut für einen Drehtag in Berlin, dort hat sie vor laufender Kamera erfahren, gegen welche andere Musikerin sie antreten wird, und um welchen Song es geht. „Sie haben unsere Reaktion direkt eingefangen“, sagt Katja Forg. Das Lied „I’m Every Woman“ ist der Erkelenzerin alles andere als fremd gewesen, hat sie es doch seit Jahren in ihrem Repertoire. Nun ging es eher darum, abzustimmen, welche Sängerin welchen Part übernimmt. Das habe auch ganz gut funktioniert, sagt Katja. Nach dem Auftritt von Katja und ihrer Kontrahentin Susan Agbor war Coach Peter Maffay sehr zufrieden. „Ich bin happy. Das ist genau das, was ich mir gewünscht habe“, sagte er. Dem erfahrenen Musiker fiel die Entscheidung sichtlich schwer, am Ende fiel die Wahl aber auf Susan Gabor. Für Katja Forg ist die Reise bei The Voice an dieser Stelle beendet.

Und doch könnte Katja Forg bei der Finalshow von The Voice Of Germany nochmal auf der Bühne stehen. Denn in der Pro7-App kann noch für die Erkelenzerin in einer Challenge gevotet werden. Wer diese Challenge am Ende gewinnt, also die meisten Stimmen erhält, darf die Finalshow eröffnen. „Das wäre eine große Sache“, sagt Katja Forg. Und auch wenn die Reise für sie leider schon beendet ist, so nimmt sie doch viel Positives an Erfahrungen mit. „Das war absolut bombastisch und sehr prägend. So viel Zuspruch und Zuneigung und auch Liebe habe ich auf vielen verschiedenen Kanälen erhalten“, sagt sie.

Wer auch in Zukunft die musikalische Reise von Katja Forg begleiten will und etwa erfahren möchte, wo sie auf einer Bühne stehen wird, kann über die sozialen Medien auf dem Laufenden bleiben. Katja Forg ist auf Facebook, Instagram und Tiktok unter ihrem Namen zu finden.

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