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So läuft die Firmung für 80 Jugendliche in Erkelenz

Christliches Leben in Erkelenz : So läuft die Firmung für 80 Jugendliche

An vier Terminen wird Weihbischof Borsch die Jugendlichen firmen. Corona-Regeln spielen dabei eine große Rolle – wie auch schon während der durchwachsenen Vorbereitung.

Die Firmung gehört zu den sieben Sakramenten und zählt damit zu den wichtigsten Anlässen im Leben eines jungen Christen. Eine große Feier wird es für die mehr als 80 Jugendlichen, die in Erkelenz in diesem Jahr gefirmt werden, wegen der Corona-Pandemie allerdings nicht geben. Durchgeführt werden soll die Firmung aber definitiv, wie die Pfarrei Christkönig mitteilt.

Statt an wie bisher zwei Terminen kommen die Firmlinge nun an vier Tagen in kleinen Gruppen in die Kirche: Jeweils an den Wochenenden um den 7. und 8. sowie 14. und 15. Mai. Trotzdem können die Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahren nur einen ganz kleinen Personenkreis mit zu ihren Feiern bringen. In St. Lambertus dürfen momentan maximal ein Drittel aller Sitzplätze belegt sein, das schreiben die Corona-Auflagen vor. „Auch die ansonsten üblichen Schutzmaßnahmen für Gottesdienste wie der Verzicht auf den gemeinsamen Gesang werden selbstverständlich berücksichtigt“, sagt Kaplan Philipp Schmitz.Die Gottesdienste werden geleitet vom Aachener Weihbischof Karl Borsch.

Wie Philipp Schmitz sagt, stand bereits die gesamte Vorbereitungszeit auf die Firmung unter den Vorzeichen der Pandemie: „Eigentlich waren verschiedene Einheiten mit Workshops und Gruppentreffen geplant, doch aufgrund der Umstände musste nahezu die gesamte Firmvorbereitung auf digitale Wege umgestellt werden.“ Herausgekommen sei dabei eine „einzigartige Vorbereitungszeit“, die wesentlich auf einem eigens initialisierten und produzierten Podcast basiere, der aktuelle und grundsätzliche Themen des christlichen Glaubens aufgreift. Einige der ehrenamtlichen Firmkatechetinnen und -katecheten haben zusätzlich Online-Gruppentreffen abgehalten.

Ein weiteres Element der Vorbereitung sind zwei Gottesdienste. Einer wurde schon gefeiert, der andere findet am Samstag um 15 Uhr in St. Lambertus statt. Er steht unter dem aktuellen Thema „Hoffnung“ und wird mit einer kleinen Corona-konformen Aktion enden, wie Schmitz sagt. Dann werden die einzelnen Firmgruppen ihre Hoffnungen an einem Luftballon in den Himmel steigen lassen. Außerdem werden in der Kirche einige der Ergebnisse der Fimvorbereitung ausgestellt sein, welche die Jugendlichen erarbeitet und per E-Mail eingeschickt haben. Dabei geht es um Gottesbilder und das Gebet, aber auch um Schöpfung und Ökologie.

(RP)